Unter der Lupe: Cornelia Coenen-Marx im Interview

13. Oktober 2016
  1. Stellen Sie sich doch bitte meinen LeserInnen vor. Sie sind selbständig. Was machen Sie beruflich?

frau-coenen-marx-2-150x150Mit meiner Firma „Seele und Sorge“ biete ich Vorträge, Seminare und Coachings an. Drei Themen stehen dabei im Vordergrund: Zum einen „ Sorgenetzwerke und Sorgestrukturen in den Wohnquartieren“; da geht es zum Beispiel um das Zusammenleben der Generationen, um Inklusion von Menschen mit Behinderung oder auch um die Willkommenskultur für Flüchtlinge und in allem um die Zusammenarbeit der Organisationen und Engagierten.

Genauso wichtig ist mir das Thema Unternehmenskultur in der Diakonie; da geht es zum Beispiel um Spiritualität und Ethik in der Pflege. Und schließlich begleite ich Einzelne und Gruppen oder Netzwerke bei der Gestaltung von Übergängen – von der Fusion bis zum Wechsel des Arbeitgebers.

Tatsächlich entstehen aber aus aktuellen Herausforderungen wie der Integration von Geflüchteten oder auch aus ganz neuen Ideen auch neue Angebote und Schwerpunkte. Dazu gehören z.B. meine Rituale-Seminare oder die Diakonischen Pilgerreisen.

2. Wie schnell empfinden Sie Ihr berufliches Lebenstempo auf einer Skala von 0 bis 10? Sind Sie zufrieden damit? Erzählen Sie uns bitte mehr dazu.

Zur Zeit bin ich zufrieden – vielleicht bei einer 5. Als ich mich selbständig gemacht habe, habe ich damit die Hoffnung auf Entschleunigung verbunden; ich war sicher auf der 10 und es hat mich mit einer Krankheit „ aus der Kurve getragen“. Allerdings Den Rest des Beitrags lesen »