Wenn gegensätzliche Lebenstempowelten aufeinander prallen: Bleiben Sie neugierig.

25. Oktober 2012

Sie kennen das sicher auch: Sie freuen sich auf einen gemütlichen Abend mit dem Partner oder ein schönes Essen mit ihrer besten Freundin. Der eine kommt  von einer Dienstreise zurück oder direkt von seinem Büro aus der internationalen Businesswelt. Der andere hatte einen nicht ganz so turbulenten Home-Office-Tag oder hat sich um die Kids gekümmert. Beide hatten viel zu tun. Der eine hatte ein Meeting nach dem anderen, Telefonkonferenzen und eine unzählige Anzahl von E-Mails zu beantworten. Den anderen hat die kreative Aufgabe für einen Kunden beschäftigt. Er hat überlegt, gebrainstormt, strukturiert. Das Telefon war aus- und der Anrufbeantworter eingeschaltet. Oder Sie haben als Elternteil die Kinder von A nach B kutschiert, einen Geburtstagskuchen gebacken und die Hausaufgaben überwacht.

Der eine hat im übertragenen Sinn einen Speed von 100 Stundenkilometern. Der andere von Tempo 40.

Der Schnelle von den beiden ist zu erkennen an seinen fahrigen Gesten, seinen schnellen Sätzen, den Wörtern, die er benutzt: Schnell-schnell oder mal eben kurz. Er winkt die Servicekraft herbei und bestellt ungeduldig die Getränke.

Der Langsamere von den zweien ist zu erkennen an seinen besonnen Gesten, seinen eher langsam gesprochenen Sätzen und Pausen. Er studiert ggfs. auch länger die Speisenkarte und überlegt noch, was er bestellen mag.

Beide beginnen zu denken: Das habe ich mir aber anders vorgestellt heut Abend. Verdrehen schon innerlich die Augen. Sind genervt Den Rest des Beitrags lesen »