Angela Weinberger. Das Lebenstempo unter der Lupe

24. November 2016

angela-weinberger_headshot1. Stell Dich doch bitte meinen LeserInnen vor. Du bist selbständig. Was machst Du beruflich?

Ich arbeite mit Menschen, die globale Karrieren haben oder ihre Partner ins Ausland begleiten. Ich helfe Managern, Fachexperten und Wissenschaftlern dabei, im Beruf neue Perspektiven zu finden. Ich arbeite auch mit internationalen Teams und Global Mobility-Verantwortlichen bei der Optimierung von internationalen Entsendungen. Dazu schreibe ich regelmässig auf Blogs, in Fachzeitschriften und in Arbeitsbüchern.

2. Wie schnell empfindest Du Dein berufliches Lebenstempo auf einer Skala von 0 bis 10? Bist Du zufrieden damit? Erzähl uns mehr dazu.

Bin sicher momentan bei 8. Im Vergleich zu früher fühle ich mich weniger gehetzt, dafür produktiver.

3. Mit welchem Tier magst Du Dein Lebenstempo vergleichen? Welche Qualität/Stärke schätzt Du an diesem Wesen und ist für Dein berufliches Tun wesentlich? (Geduld, Ausdauer, Kraft … ?)

Mein Lieblingstier ist der Delphin. Ich schätze Den Rest des Beitrags lesen »


Unter der Lupe: Cornelia Coenen-Marx im Interview

13. Oktober 2016
  1. Stellen Sie sich doch bitte meinen LeserInnen vor. Sie sind selbständig. Was machen Sie beruflich?

frau-coenen-marx-2-150x150Mit meiner Firma „Seele und Sorge“ biete ich Vorträge, Seminare und Coachings an. Drei Themen stehen dabei im Vordergrund: Zum einen „ Sorgenetzwerke und Sorgestrukturen in den Wohnquartieren“; da geht es zum Beispiel um das Zusammenleben der Generationen, um Inklusion von Menschen mit Behinderung oder auch um die Willkommenskultur für Flüchtlinge und in allem um die Zusammenarbeit der Organisationen und Engagierten.

Genauso wichtig ist mir das Thema Unternehmenskultur in der Diakonie; da geht es zum Beispiel um Spiritualität und Ethik in der Pflege. Und schließlich begleite ich Einzelne und Gruppen oder Netzwerke bei der Gestaltung von Übergängen – von der Fusion bis zum Wechsel des Arbeitgebers.

Tatsächlich entstehen aber aus aktuellen Herausforderungen wie der Integration von Geflüchteten oder auch aus ganz neuen Ideen auch neue Angebote und Schwerpunkte. Dazu gehören z.B. meine Rituale-Seminare oder die Diakonischen Pilgerreisen.

2. Wie schnell empfinden Sie Ihr berufliches Lebenstempo auf einer Skala von 0 bis 10? Sind Sie zufrieden damit? Erzählen Sie uns bitte mehr dazu.

Zur Zeit bin ich zufrieden – vielleicht bei einer 5. Als ich mich selbständig gemacht habe, habe ich damit die Hoffnung auf Entschleunigung verbunden; ich war sicher auf der 10 und es hat mich mit einer Krankheit „ aus der Kurve getragen“. Allerdings Den Rest des Beitrags lesen »


Über das Tempo

28. Oktober 2012

Drei verschiedene Dinge fallen mir hierzu jetzt ein bzw. zu:

Panthertigers Schreibmaschine schreibt über das Tempo und dass Sie meinen Blog am liebsten hat 🙂 Wie schön! Danke. Da bin ich mal gespannt ob mich Google auf diesen Artikel aufmerksam macht.

Im Schweizer Tagesanzeiger las ich über „die Bise“. Das ist ein kalter Nordwind, der schnell übers Land fegt und sich dann auch wieder auflöst.

Heute in der SonntagsFAZ wird Irene Rosenfeld, die Misses Milka, vorgestellt: Schnelligkeit ist ihr größte Tugend. Sie hat vor 3 Jahren auf dem World Business Forum in New York verkündet, dass es OK ist, sich schnell zu bewegen, auch wenn es einem nicht wohl dabei ist. „Im Nachhinein wirst Du Dir immer wünschen, Du hättest Dich schneller bewegt“.  Wie denken Sie?


Wenn gegensätzliche Lebenstempowelten aufeinander prallen: Bleiben Sie neugierig.

25. Oktober 2012

Sie kennen das sicher auch: Sie freuen sich auf einen gemütlichen Abend mit dem Partner oder ein schönes Essen mit ihrer besten Freundin. Der eine kommt  von einer Dienstreise zurück oder direkt von seinem Büro aus der internationalen Businesswelt. Der andere hatte einen nicht ganz so turbulenten Home-Office-Tag oder hat sich um die Kids gekümmert. Beide hatten viel zu tun. Der eine hatte ein Meeting nach dem anderen, Telefonkonferenzen und eine unzählige Anzahl von E-Mails zu beantworten. Den anderen hat die kreative Aufgabe für einen Kunden beschäftigt. Er hat überlegt, gebrainstormt, strukturiert. Das Telefon war aus- und der Anrufbeantworter eingeschaltet. Oder Sie haben als Elternteil die Kinder von A nach B kutschiert, einen Geburtstagskuchen gebacken und die Hausaufgaben überwacht.

Der eine hat im übertragenen Sinn einen Speed von 100 Stundenkilometern. Der andere von Tempo 40.

Der Schnelle von den beiden ist zu erkennen an seinen fahrigen Gesten, seinen schnellen Sätzen, den Wörtern, die er benutzt: Schnell-schnell oder mal eben kurz. Er winkt die Servicekraft herbei und bestellt ungeduldig die Getränke.

Der Langsamere von den zweien ist zu erkennen an seinen besonnen Gesten, seinen eher langsam gesprochenen Sätzen und Pausen. Er studiert ggfs. auch länger die Speisenkarte und überlegt noch, was er bestellen mag.

Beide beginnen zu denken: Das habe ich mir aber anders vorgestellt heut Abend. Verdrehen schon innerlich die Augen. Sind genervt Den Rest des Beitrags lesen »


Auf Du und Du mit dem Lebenstempo: 24. Natalie Schnack – die Coach mit Improvisationstheater-Methoden

14. Oktober 2012

1. Stell Dich doch bitte kurz meinen LeserInnen vor.

Natalie Schnack, 40 Jahre alt, Coach, Trainerin. Und Autorin – ha, ich habe gerade den Vertrag für mein erstes Buch unterschrieben! Themen: Selbstmarketing und Selbstpräsentation, Besonderheit: als leidenschaftliche Improvisationstheater-Spielerin arbeite ich mit Improvisationstheater-Methoden. (Natalies Homepage)

2. Was bedeutet für Dich Lebenstempo?

Lebenstempo ist für mich die reine Improvisation. Denn mein Lebenstempo ist von Tag zu Tag unterschiedlich. An manchen Tagen ist es rasant und fordert mir alles ab. An anderen Tagen ist es langsam und ich treibe vor mich hin. Ich liebe diese Abwechslung und sorge dafür, dass nach actionvollen Tagen Ruhezeit da ist. Beides ist mir sehr wichtig. Das mit den Ruhezeiten habe ich in den letzten Jahren erst gelernt, früher habe ich mich von der Eile und 1000 Aufgaben jagen lassen. Um so älter ich werde, um so wichtiger ist mit die Selbstbestimmung meines Lebenstempos.

3. Wie schnell empfindest Du Dein Lebenstempo auf einer Skala von 0 bis 10? Wie zufrieden bist Du mit Deinem Tempo? Inwiefern?

Mein derzeitiges Lebenstempo empfinde ich im Schnitt bei 5-6. Ich hoffe, Den Rest des Beitrags lesen »


Das Tempo halten

31. Juli 2012


Veronika Hug aus Frankfurt hat letzte Woche eine Ferienwoche „Yoga und Wandern“ in Arosa geleitet. Wir waren eine nette Gruppe aus Deutschland (viele aus Frankfurt 🙂 ) und der Schweiz. Ich hatte nur 130 Kilometer vom Zürichsee zu fahren. Von Chur aus bin ich 30 Kilometer auf teilweise schmalen Straßen in die Höhe gekurvt. Arosa liegt auf 1800 Höhenmeter. Ein Kraftort, sagen alle. Wirklich phantastisch, den Bergen so nah zu kommen. Die Berggipfel reihen sich um den Ort. Herrliche Wanderwege laden zu schönen Touren ein. Frisch war es verglichen mit der Hitze, die sonst überall herrschte. Das ist ein Vorteil des Bergklimas. Dafür sind die Nächte kühl und abends draußen sitzen geht gar nicht.

Mit Ihnen möchte ich heute über „Das Tempo halten“ nachdenken. Schon beim Aufstieg nach Arosa aus dem Tal war es wichtig, auf den kurvigen engen Straßen das Tempo zu halten. Man kommt sonst schnell mit entgegen kommenden Fahrzeugen in die Bredouille.

Während unserer Urlaubstage waren täglich 1,5 bis 3 Stunden Yoga angesagt, je morgens und spätnachmittags. Dazwischen ging es in die Berge auf eine Tour. Den Rest des Beitrags lesen »


Maikäfer flieg – oder schon ein Junikäfer? Gedanken am 1. Juni

1. Juni 2012

Pfingstsonntag hat sich dieser kleine Kerl in meinen Haaren verfangen. Ein Maikäfer. Da aber heute der 1. Juni ist und er wirklich noch ein Baby war, erkläre ich ihn heute zum Junikäfer.

Ich finde, der 1. Juni lädt ein, inne-zu-halten und aufmerksam zu sein für folgende Fragen. Die Wochen und Monate rasen nämlich wieder dahin, dass es einem ganz schwindelig wird.

Die ersten 5 Monate des Jahres sind vergangen. Bin ich noch auf der richtigen Spur? Stimmt mein Lebenstempo? Was ist gut gelaufen? Welche kleinen Erfolge kann ich verbuchen? Wo mag ich etwas korrigieren? Was hat sich gelohnt und will ich noch verstärken? Was will ich ab heute lassen? Welche Menschen Den Rest des Beitrags lesen »