Buchtipp: Was hat das mit mir zu tun?

28. November 2016

512wlpr6yrl-_sx303_bo1204203200_Mir wurde dieses Buch empfohlen zu lesen als sogenanntes Nachkriegskind (die 50er Jahrgänge).

Hier schreibt Sacha Batthyany, ein Kriegsenkel, über seine ungeheuerliche Familiengeschichte. Es ist sehr beeindruckend auf welche Pfade und Begegnungen der Autor stösst, welchen Fragen er sich stellt.

2 x die Woche liegt er beim Psychoanalytiker in Zürich auf der Couch.

Sehr lesenswert! Alle, die sich mit ihrer Familiengeschichte auseinandersetzen wollen, nach Antworten suchen und überhaupt überlegen wollen: Was hat das alles mit mir zu tun? Was wenn es anders gewesen wäre?

HIer kann man reinlesen und dann beim Lieblingsbuchhändler bestellen.


Die Zeit. Die Zeit.

20. September 2012

Seit einigen Tagen lese ich das Buch des Schweizer Autors Martin Suter: „Die Zeit, die Zeit“. Das ist ein viel versprechender Titel, dachte ich mir.  Muss ich lesen. Ich wollte wissen um was es geht. Habe reingelesen und bin gefesselt.

Es fängt ganz harmlos ein. Ein Mann beim allabendlichen Bier, der  Pasta kocht … und es poppen Erinnerungen auf an seine Frau. Wir erfahren, dass sie ermordet wurde. Vor der Haustür.

Ganz allmählich spinnt sich ein Faden zwischen diesem Mann und seinem Nachbarn. Ob er etwas gesehen hat? Er fotografiert, um die Zeit zu hinterlisten, denn sie gibt es gar nicht, behauptet er. Hat er den Mord fotografiert?

Es bleibt spannend und ich lese weiter. Sehr lesenswert.


Wovon wir träumten

17. September 2012

So beginnt das Buch „Auf dem Schiff waren die meisten von uns Jungfrauen“ …. sie waren versprochen an Männer in Amerika, die sie nicht kannten … und träumten von schönen Häusern, eleganten Kleidern, einem besseren Leben als in Japan.

Das letzte Kapitel muss ich noch lesen. Ich fürchte mich davor, gebe ich zu. Ich befürchte, es kommt noch schlimmer als das, was ich bisher gelesen habe. Dabei liest es sich schnell. Man ist betört und will Seite um Seite mehr erfahren, wie es ihnen geht: den anmutigen und starken Frauen, die gefangen sind im wahrsten Sinne des Wortes. Der besondere Stil des Buches: Die Autorin zählt auf. Seitenweise im gleichen Duktus. Und doch ist da die gesamte Tiefe zu erspüren, weil ein Satz mehr als 1000 Worte erzählt: Einige von uns auf dem Schiff konnten …. eine von uns auf dem Schiff … Eine von uns sprang …. eine andere von uns verliebte sich …. Einige von uns auf dem Schiff waren … undsofort …. irgendwann landen sie in San Fransisco und sehen den Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen werden.

Bei amazon heißt es über die Autorin: Den Rest des Beitrags lesen »


Faulheit – eine schwierige Disziplin – von Manfred Koch

7. September 2012

Wie gut können Sie faul sein?  Gehört sich faul sein? Wie würden Sie reagieren wenn jemand über Sie behauptete: „Er/Sie liegt ständig auf der faulen Haut“. Faulheit ist jedenfalls keine begehrte und geschätzte Tugend. Wir tun uns schwer damit.

Manfred Koch nimmt verschiedene Perspektiven ein und philosophiert über die Faulheit.

Wie haben in Sent Urlaub gemacht. Dort wo Manfred Koch mit seiner Frau Angelika Overath lebt und eine Ferienwohnung vermietet.

Bei einem Tee hat mir der Autor mein Buch signiert. Darüber freue ich mich natürlich sehr.

So richtig faul sein und Den Rest des Beitrags lesen »


Wie heißt Ihr innerer Schweinehund?

31. August 2012

Haben Sie eigentlich einen kleinen oder großen Schweinehund, der vor der Hütte schlummert? Wie heißt er? Meistens werten wir ihn ja ab. Er hindert uns Dinge zu tun, Neues zu beginnen, in die Gänge zu kommen. Dazu habe ich ja in meinem vorherigen Artikel schon 5 Tipps von Zamyat M. KLein vorgestellt. Er hat aber auch eine wichtige Funktion: Er beschützt uns. Es könnte ja sein, dass wir uns überfordern oder dass wir Angst haben. Um sich dessen bewusst zu werden, mit welchem Ziel unser kleiner oder große Genosse vor der Hundehütte auf uns aufpasst, überlegen Sie doch mal in einer ruhigen Minute: Wieso schiebe ich eigentlich diese Aufgabe schon ewig vor mir her? Bohren Sie tiefer: Um was geht es da? Geht es um Ihre Zeit, die Sie nicht haben? Geld, das Sie investieren müssten. Sind andere Menschen betroffen? Sind Sie grad zu bequem und das schöne Wetter hält Sie ab und Sie warten nur auf den nächsten Regentag? Wenn Sie sich darüber klar werden, Den Rest des Beitrags lesen »


Buchempfehlung: Verführung mit Worten

23. August 2012

Alle, die gerne schreiben und Ihren Schreibstil verfeinern möchten: DAS Buch, das ich wirklich gerne zur Hand nehme:

Verführung mit Worten von Karen Christine Angermayer: 33 Quickies für erfolgreiche Texte. Auf Seite 81 finden Sie zum Beispiel die Übung: „20 ways to catch an elephant“. Die Autorin fordert uns heraus: Listen Sie in 3 Minuten 20 Wege auf, um einen Elefanten zu fangen.

Nicht denken!

Schreiben! 🙂

Viel Spaß


Sonntags nie: Ich kann auch anders

7. März 2010

Wollen Sie auch anders können? Ich habe eine und dazu noch meine erste Rezension geschrieben bei amazon. Klicken Sie doch mal hin und lesen Sie und schmökern Sie im neuen Buch von Roland Kopp-Wichmann (mein geschätzter Blog-, Twitter- und Coachkollege): Ich kann auch anders. Psychofallen im Beruf erkennen. Die Rezension wird – nach Prüfung – heute am Sonntag oder am Montag online zu lesen sein.