Auf Du und Du mit dem Lebenstempo: 24. Natalie Schnack – die Coach mit Improvisationstheater-Methoden

14. Oktober 2012

1. Stell Dich doch bitte kurz meinen LeserInnen vor.

Natalie Schnack, 40 Jahre alt, Coach, Trainerin. Und Autorin – ha, ich habe gerade den Vertrag für mein erstes Buch unterschrieben! Themen: Selbstmarketing und Selbstpräsentation, Besonderheit: als leidenschaftliche Improvisationstheater-Spielerin arbeite ich mit Improvisationstheater-Methoden. (Natalies Homepage)

2. Was bedeutet für Dich Lebenstempo?

Lebenstempo ist für mich die reine Improvisation. Denn mein Lebenstempo ist von Tag zu Tag unterschiedlich. An manchen Tagen ist es rasant und fordert mir alles ab. An anderen Tagen ist es langsam und ich treibe vor mich hin. Ich liebe diese Abwechslung und sorge dafür, dass nach actionvollen Tagen Ruhezeit da ist. Beides ist mir sehr wichtig. Das mit den Ruhezeiten habe ich in den letzten Jahren erst gelernt, früher habe ich mich von der Eile und 1000 Aufgaben jagen lassen. Um so älter ich werde, um so wichtiger ist mit die Selbstbestimmung meines Lebenstempos.

3. Wie schnell empfindest Du Dein Lebenstempo auf einer Skala von 0 bis 10? Wie zufrieden bist Du mit Deinem Tempo? Inwiefern?

Mein derzeitiges Lebenstempo empfinde ich im Schnitt bei 5-6. Ich hoffe, Den Rest des Beitrags lesen »


Kann denn Vielfalt eine Sünde sein?

12. September 2012

Meine geschätzte Blogkollegin Dagmar von Consolati hat zu ihrer Blog-Parade eingeladen. Kann denn Vielfalt Sünde sein? Hier mein Beitrag.

Meine spontane Antwort ist: Ja, Vielfalt ist Sünde, wenn man sich nicht „ordentlich“ positioniert hat als Selbständige/r. Und dann kommt mein Sternzeichen Waage dazwischen und meint: Nein, Vielseitigkeit ist klasse und macht alles lebendig.

Zwei Seelen in meiner Brust. Wie komme ich da wieder raus? 😉

Manch Selbständiger hat ein buntes Sammelsurium verschiedenster Dienstleistungen und Angebote „im Schaufenster“ ausgestellt. Ein Bauchladen-Angebot erschreckt und überfordert mich. Wenn ich das Gefühl bekomme, die verschiedenen Offerten sind einfach irgendwie aneinander getackert, dann bin ich schnell lustlos und mag nicht weiter lesen. Sind die Angebote aber aufeinander abgestimmt und machen miteinander viel Sinn, dann finde ich das kreativ und spannend.

Vor noch gar nicht so langer Zeit habe ich einer jungen Coach folgendes Beispiel erzählt: Stell Dir vor, Du kommst jeden Morgen an einem schön dekorierten Laden vorbei: Es gibt alle möglichen Sorten Kakteen im Schaufenster. Das Besondere: Alle haben eine gelbe Blüte. Was wirst Du denken?

– ganz schön langweilig / wie eintönig

oder

– klasse positioniert: da hat jemand seine Nische entdeckt: Kakteen mit gelben Blüten. Toll, welche Vielfalt trotz der gleichen Blütenfarbe. Aus den unterschiedlichsten Ländern kommen die stacheligen Pflanzen. Es gibt kleine und ganz große Kakteen. Und wie unterschiedlich die gelben Blüten aussehen. Winzig und riesengroß, zackig und rund, franselig und glatt. Das habe ich noch nie gesehen. Super! Außerdem gibt es kleine Workshops, Kaktus-Events ….

Meine Gesprächspartnerin fragte mich kritisch: Und wenn mein Kunde aber einen Kaktus mit roten Blüten möchte, was mache ich dann?

Ich habe erstmal weiter erzählt: Stell’ Dir weiter vor: 3 Monate später kommst Du am gleichen Laden vorbei und siehst neben den gelben Blüten auch rote, orange-farbene oder weiße. Was denkst Du jetzt?

– es war wohl zu langweilig mit den gelben Blüten oder

– wie schön diese Vielfalt ist oder

– ist ja nichts Besonderes mehr. Sieht genauso aus wie im Laden zwei Straßen weiter. Nur „gelbe Blüten“ mit dem vielseitigen Rahmenangebot – das hatte was!

Was hätten Sie meiner Gesprächspartnerin geantwortet zu Ihrer Frage? Ich habe gekontert, dass ich den gewünschten Kaktus mit den roten Blüten besorgen würde. Damit zeige ich meine Flexibilität und Variationsbreite. Meiner glasklaren Positionierung „Kakteen mit gelben Blüten“ bleibe ich aber treu.

Ich mag das Thema sehr: „Nische besetzen“. Klar und erkennbar sein für andere. Und das langfristig und doch kann man die eigene Buntheit zeigen und beweisen.

Ich veranschauliche das gerne Den Rest des Beitrags lesen »


Für Sie gelesen und entdeckt

22. August 2012

Annja Weinberger hat 5 fortgeschrittene Tipps für Ihr Angebot oder: schöne Verpackungen begeistern Ihre Kunden

Roland Kopp-Wichmann verrät uns 5 Tools für unsere Persönlichkeit

 


Auf Du und Du mit dem Lebenstempo: 23. Ellen Löchner. Lehrerin und Du. Raum. – Platz zum Leben.

30. April 2012

1. Stellen Sie sich bitte kurz meinen LeserInnen vor.
Ich heiße Ellen Löchner, bin 44 Jahre, seit zwei Jahren selbstständig mit der Wohnberatung Du. Raum. Außerdem Lehrerin für Kunst und Musik mit mehreren Steckenpferden.

2. Was bedeutet für Sie Lebenstempo?
Mein Lebenstempo wird bestimmt durch ein Zitat von Hermann Hesse, das ich wirklich gut finde: Damit das Mögliche entsteht, muss jeden Tag das Unmögliche versucht werden.

3. Wie schnell empfinden Sie Ihr Lebenstempo auf einer Skala von 0 bis 10? Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Tempo? Inwiefern?
Auf der Skala bin ich bei Acht, nicht im Durchschnitt, sondern konstant. Mit dieser Konstante bin ich sehr zufrieden. Mal kurz auf Zehn geht, macht aber keinen Spaß. Alles unter Acht ist langweilig!

4. Wenn Sie etwas verändern könnten … was soll sich ab morgen ändern?
Ab morgen … soll meine Arbeit in der Schule nur noch sinnvolle Tätigkeiten umfassen: Einzelförderung, Projekte mit externen Institutionen, Arbeitsgemeinschaften. Dafür dauert sie nur noch halb so lange und ich kann den Rest meiner Arbeitszeit mit aufgeschlossenen Kunden von Duraum verbringen. An dieser Vision reizt neben der sinnerfüllten Arbeit vor allem die klare Aufteilung.

5. Mit welchem Tier würden Sie Ihr Lebenstempo vergleichen? Den Rest des Beitrags lesen »


Letztmalig im Zweier-Pack …

22. Februar 2012

Am Freitag 2. März erleben Sie Bettina Frauen und mich: Duft und Genius – Frühlingserwachen

Stärken Sie Ihre Positionierung!

Die zentrale Frage, die uns an diesem Workshoptag beschäftigen wird: Was macht mich und mein Unternehmen einzigartig? Gehen Sie mit uns auf Spurensuche. Sie entdecken für sich und Ihr Unternehmen Impulse, Inspiration und Ideen für den kommenden Frühling. Bettina Frauen wird das Gehörte und Erlebte Den Rest des Beitrags lesen »


Inga Palmes Buch: Die besten Facebook Marketing Tipps

6. Januar 2012

Gerne erinnere mich an unseren Facebook-Workshop mit Inga Palme hier bei mir in Frankfurt. Wir alle waren mehr oder weniger blutige Facebook-Anfänger und haben viel gelernt. Ich selbst habe an dem Tag mit Inga meine Facebook-Seite kreiert. Haben Sie schon mal hingeklickt? Sind Sie bei Facebook? Wenn Ihnen die Seite gefällt, freue ich mich über Ihren „Like-Klick“. http://www.facebook.com/Lebenstempo.Coaching

Inga hat nun ihr ganzes Know-how rund um Facebook in ein Buch gepackt. Bemerkenswert! Ganze 335 Seiten sind es geworden, die uns informieren und uns im Facebook-Dschungel weiter bringen. Gott sei Dank müssen wir nicht Seite für Seite von vorne beginnen zu lesen. Jedes Kapitel kann für sich allein betrachtet werden. Wir können uns zwischendurch ausruhen und mal eine Pause machen. Ich finde es schön, dass ich je nach Thema im Buch suchen kann und mich dann auf das konzentriere, was ich gerade am meisten benötige. Ich stolpere über ein neues Wort: Word of Mouth – kurz WOM genannt : Mundpropaganda im neuen Kleid. Wie wäre es damit? Auf Seite 45 zu finden. Den Rest des Beitrags lesen »


Viele Seiten. Viele Herzen … so heißt es heut in meinem Lebenstempo-Brief

6. Dezember 2011

„Zwei Herzen schlagen, ach in meiner Brust“, so seufzen wir, wenn wir uns nicht entscheiden können. Da gibt es zwei verschiedene berufliche Optionen, die vielseitige Talente und Fähigkeiten ansprechen und unterschiedlichste Bedürfnisse und Werte befriedigen.

Vielleicht schlägt das eine Herz für einen sicheren Bürojob. Oder für eine Aufgabe, die mit viel Reisetätigkeit verbunden ist. Andererseits will das Home-Office-Herz unabhängig arbeiten und frei sein. Viele träumen davon ein eigenes Café, Atelier oder eine kleine Pension zu eröffnen. Wie können wir das Gastgeber-Herz zufrieden stellen? Laden wir Freunde zum Adventstee ein? Oder kochen wir regelmäßig zum Mittagessen für die netten Menschen in unserer Bürogemeinschaft?

Wir haben die Qual der Wahl. Manchmal spüren wir ganz deutlich einen inneren Wertekonflikt. Das Gegensätzliche in uns meldet sich laut zu Wort, Den Rest des Beitrags lesen »