Über das Tempo

28. Oktober 2012

Drei verschiedene Dinge fallen mir hierzu jetzt ein bzw. zu:

Panthertigers Schreibmaschine schreibt über das Tempo und dass Sie meinen Blog am liebsten hat 🙂 Wie schön! Danke. Da bin ich mal gespannt ob mich Google auf diesen Artikel aufmerksam macht.

Im Schweizer Tagesanzeiger las ich über „die Bise“. Das ist ein kalter Nordwind, der schnell übers Land fegt und sich dann auch wieder auflöst.

Heute in der SonntagsFAZ wird Irene Rosenfeld, die Misses Milka, vorgestellt: Schnelligkeit ist ihr größte Tugend. Sie hat vor 3 Jahren auf dem World Business Forum in New York verkündet, dass es OK ist, sich schnell zu bewegen, auch wenn es einem nicht wohl dabei ist. „Im Nachhinein wirst Du Dir immer wünschen, Du hättest Dich schneller bewegt“.  Wie denken Sie?


Wenn gegensätzliche Lebenstempowelten aufeinander prallen: Bleiben Sie neugierig.

25. Oktober 2012

Sie kennen das sicher auch: Sie freuen sich auf einen gemütlichen Abend mit dem Partner oder ein schönes Essen mit ihrer besten Freundin. Der eine kommt  von einer Dienstreise zurück oder direkt von seinem Büro aus der internationalen Businesswelt. Der andere hatte einen nicht ganz so turbulenten Home-Office-Tag oder hat sich um die Kids gekümmert. Beide hatten viel zu tun. Der eine hatte ein Meeting nach dem anderen, Telefonkonferenzen und eine unzählige Anzahl von E-Mails zu beantworten. Den anderen hat die kreative Aufgabe für einen Kunden beschäftigt. Er hat überlegt, gebrainstormt, strukturiert. Das Telefon war aus- und der Anrufbeantworter eingeschaltet. Oder Sie haben als Elternteil die Kinder von A nach B kutschiert, einen Geburtstagskuchen gebacken und die Hausaufgaben überwacht.

Der eine hat im übertragenen Sinn einen Speed von 100 Stundenkilometern. Der andere von Tempo 40.

Der Schnelle von den beiden ist zu erkennen an seinen fahrigen Gesten, seinen schnellen Sätzen, den Wörtern, die er benutzt: Schnell-schnell oder mal eben kurz. Er winkt die Servicekraft herbei und bestellt ungeduldig die Getränke.

Der Langsamere von den zweien ist zu erkennen an seinen besonnen Gesten, seinen eher langsam gesprochenen Sätzen und Pausen. Er studiert ggfs. auch länger die Speisenkarte und überlegt noch, was er bestellen mag.

Beide beginnen zu denken: Das habe ich mir aber anders vorgestellt heut Abend. Verdrehen schon innerlich die Augen. Sind genervt Den Rest des Beitrags lesen »


In anderen Blogs mitgelesen

25. Oktober 2012

Ulrike Bergmann, die Mutmacherin, verrät uns 5 Dinge, die wir tun müssen, um erfolgreich zu scheitern

Gitte Härter zählt in ihrer Himbeerwerft 5 Dinge auf, die sie hasst

Über getrennte Schlafzimmer schreibt Annegret Zander im Blog für die 2. Lebenshälfte


2 Tage als Brigitte-Laien-Model in Schleswig-Holstein

19. Oktober 2012

Vor über einem Jahr habe ich mich beim Frauenmagazin „Brigitte woman“ als Model beworben. Eine befreundete Fotografin meinte: Du hast tolle Haare, bist fotogen … bewirb Dich mal als Model 50+. Gesagt – getan. Immer wieder gab es Anfragen und dann wieder Absagen. Bis zu diesem Sommer als es hieß: Wir laden Sie ein zu einem Shooting für Strickmode. Eine Heft-Beilage wird entstehen zum Nachstricken.

Meine Model-Partnerin: Claire – sie schreibt in ihrem eigenen Blog und für die Vogue online.

Claire, es hat viel Spaß gemacht. Du hast mich beeindruckt, wie gut Du das Modeln kannst. Sehr souverän sah das aus! 🙂

Wie hatten zwei interessante Tage: Mit dem Kleinbus ging es um 8 Uhr morgens ungeschminkt und mit frisch gewaschenen Haaren auf die Autobahn zur Arche Warder. Hier begegnete uns ein skeptischer Leiter des Hofes, der mit viel Enthusiasmus Studenten, Schüler und Doktoranden begleitet rund um die bedrohte und hier beschützte Tierwelt. Wir waren umgeben von dicken Wollschweinen und deren Ferkeln, Hühnern, Lämmern, Schafen. Es blökte und mähte und kikerikite …

2 Stunden dauerte alleine das Schminken und Stylen der Haare. Ich habe anfänglich freundlich rumgezickt: Ich wollte keinen Mittelscheitel und auch keine zusätzlichen Haarteile in meinem Haar. Wieso hat man mich als Model gewählt, fragte ich mich, wenn man mich derart verändern will? Gewöhnungsbedürftig war für mich auch der sehr große und rot geschminkte Mund. Hui 😉

Lustig und spannend war das „Verkleiden“. Die Grundgarderobe war stets aus Jeansstoff: Hosen, Röcke, Overalls, Blusen. Dazu gesellten sich dann herrlich gestrickte Pullover, Jacken, Westen, Mützen, Handschuhe und ein dicker gelber Schal.

Unsere Erfahrungen mit den Tieren: Es kommt immer anders als man denkt und schon gar nicht so wie wir uns das wünschten. In einem Foto sollte ich idealerweise von 100 Gänsen umringt sein. Tja. Die Gänse mochten alles andere aber nicht bei mir sein. Sie liefen in alle Himmelsrichtungen weg. Mit den Eseln hatten wir mehr Glück. Der Hahn hat anscheinend auch pariert mit unserem männlichen Model und unser großes Schaf folgte aufs Wort. Fast. Claire hatte ihre liebe Mühe.

Dem gesamten Team wünsche ich weiterhin viel Erfolg mit tollen Shootings, wenig Stress und netten Models.

Die Location: Arche Warder in Schleswig-Holstein: Europas größtes Zentrum für seltene und vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen.

Das Hotel: Mein Lieblingshotel Wedina in St. Georg in Hamburg.

Der Fotograf: Philipp Rathmer

Die Redakteurin: Joana Claro

Der Stylist: Armin Vogl

Die Fotostrecke ist leider nicht veröffentlicht worden. Das hat vielleicht Den Rest des Beitrags lesen »

Auf Du und Du mit dem Lebenstempo: 24. Natalie Schnack – die Coach mit Improvisationstheater-Methoden

14. Oktober 2012

1. Stell Dich doch bitte kurz meinen LeserInnen vor.

Natalie Schnack, 40 Jahre alt, Coach, Trainerin. Und Autorin – ha, ich habe gerade den Vertrag für mein erstes Buch unterschrieben! Themen: Selbstmarketing und Selbstpräsentation, Besonderheit: als leidenschaftliche Improvisationstheater-Spielerin arbeite ich mit Improvisationstheater-Methoden. (Natalies Homepage)

2. Was bedeutet für Dich Lebenstempo?

Lebenstempo ist für mich die reine Improvisation. Denn mein Lebenstempo ist von Tag zu Tag unterschiedlich. An manchen Tagen ist es rasant und fordert mir alles ab. An anderen Tagen ist es langsam und ich treibe vor mich hin. Ich liebe diese Abwechslung und sorge dafür, dass nach actionvollen Tagen Ruhezeit da ist. Beides ist mir sehr wichtig. Das mit den Ruhezeiten habe ich in den letzten Jahren erst gelernt, früher habe ich mich von der Eile und 1000 Aufgaben jagen lassen. Um so älter ich werde, um so wichtiger ist mit die Selbstbestimmung meines Lebenstempos.

3. Wie schnell empfindest Du Dein Lebenstempo auf einer Skala von 0 bis 10? Wie zufrieden bist Du mit Deinem Tempo? Inwiefern?

Mein derzeitiges Lebenstempo empfinde ich im Schnitt bei 5-6. Ich hoffe, Den Rest des Beitrags lesen »


Lebenslicht – halt mal an.

13. Oktober 2012

Dieses Foto habe ich aus den Engadiner Bergen mitgebracht. Ich wollte es schon längst hier vorstellen. Jetzt entdecke ich es gerade wieder. Das Kleingedruckte unter dem Wort „Lebenslicht“ weist darauf hin, dass den Schweizer Bauern Biodiversität ein Anliegen ist.

Was ist Biodiversität? Ich entdecke die folgende Erklärung:  Die Reichweite der „biologischen Vielfalt“ schließt alle Aspekte der Vielfalt in der lebendigen Welt ein. Heute gibt es übrigens auf ARTE dazu mehrere Sendungen, die hierzu aufklären. Aber nun zurück zum Foto und dem Wort „Lebenslicht“. Da sind ja zwei gaaaanz große Worte nebeneinander getackert: Leben + Licht. Man könnte ein ganzes Buch dazu schreiben.

Was denken und fühlen Sie, wenn Sie dieses Bild betrachten?  Den Rest des Beitrags lesen »


Müssen Sie lesen!

4. Oktober 2012

Ganz prominent möchte ich vorstellen: Gitte Härters Himbeerwerft – neu aufgelegt – mit ihrem Talent zu zeichnen. Zu meiner interaktiven Aktion: „wie man einen Elefanten fängt?“ zeigt sie ihre witzigen Ideen originell und gezeichnet! Viel Spaß beim Kichern.

Wer noch keine Zeit hatte: Sehr lesenswert sind alle Beiträge, die in Dagmar von Consolatis Blogparade „Kann denn Vielfalt Sünde sein?“ von vielseitigen und kreativen Autorinnen zusammen gekommen sind. Dagmar wirft die interessante Frage auf: Wo sind die vielseitigen Männer?