Pflichtlektüre für alle Teamplayer: Macht Musik

17. Oktober 2012

Während der Frankfurter Buchmesse lernte ich meine Lektorin beim Gabal-Verlag kennen. Bei der Gelegenheit fiel ein Schnappschuss: Gern habe ich für das Buch Macht Musik von Richard de Hoop geworben.

Der Untertitel: So spielt Ihr Team zusammen, statt Lärm zu produzieren.

Das ist doch mal ein frecher Titel zum „Hinhören“. Schon vor einigen Wochen wollte ich das Buch vorstellen. Da war es noch gar nicht gedruckt. Deshalb freue ich mich umsomehr, dass ich es nun „ganz persönlich“ vorstellen kann.

Dieses Buch ist DIE Lektüre für alle Teamplayer, Teamleader oder Team-Coaches. Mich spricht das Buch deshalb so besonders an, weil der Autor mit der „Musik spielt“ und sie als Metapher nutzt. Er vergleicht die Charaktere von Menschen mit Musikinstrumenten, um ihre Vielfalt und Bandbreite darzustellen. Dazu hat er acht Instrumente ausgewählt, die er den Charakteren zuordnet.

Sie wissen ja, ein Orchester funktioniert nicht nur mit Trommeln. Auf die Vielfalt und das Zusammenspiel aller Instrumente kommt es an. Jede hat ihren ganz eigenen Klang und Aufgabe. So ist es auch im Team. Das Buch teilt der Teambuilding-Experte in 3 große Teile: Den Rest des Beitrags lesen »


Lebenslicht – halt mal an.

13. Oktober 2012

Dieses Foto habe ich aus den Engadiner Bergen mitgebracht. Ich wollte es schon längst hier vorstellen. Jetzt entdecke ich es gerade wieder. Das Kleingedruckte unter dem Wort „Lebenslicht“ weist darauf hin, dass den Schweizer Bauern Biodiversität ein Anliegen ist.

Was ist Biodiversität? Ich entdecke die folgende Erklärung:  Die Reichweite der „biologischen Vielfalt“ schließt alle Aspekte der Vielfalt in der lebendigen Welt ein. Heute gibt es übrigens auf ARTE dazu mehrere Sendungen, die hierzu aufklären. Aber nun zurück zum Foto und dem Wort „Lebenslicht“. Da sind ja zwei gaaaanz große Worte nebeneinander getackert: Leben + Licht. Man könnte ein ganzes Buch dazu schreiben.

Was denken und fühlen Sie, wenn Sie dieses Bild betrachten?  Den Rest des Beitrags lesen »


Leise Menschen. Starke Wirkung.

27. September 2012

Das Buch von Silvia Löhken „Leise Menschen. Starke Wirkung. Wie Sie Präsenz zeigen und Gehör finden“ habe ich vor einiger Zeit im Lebenstempo-Newsletter vorgestellt. Nun wird es aber Zeit, dass ich es auch hier in meinem Blog präsentiere. Es gibt viele tolle Impulse für alle Stillen unter uns. Aber auch die Extrovertierten lernen über die „Intros“, die andere Stärken und Bedürfnisse haben.

So habe ich es im Newsletter geschrieben: Aus den verschiedensten Quellen und Handtaschen (in dem das Buch gerade steckt) habe ich von diesem Buch erfahren. Dieses Buch macht denjenigen Mut, die wissen, dass Kommunikation wichtig ist, sie aber anstrengend finden. Dr. Sylvia Löhken hat in Sprachwissenschaften promoviert und war zehn Jahre als Wissenschaftsmanagerin in Deutschland und Japan (das sie als ein leises Land beschreibt) tätig. Sie ist zertifizierte Coach und Moderatorin.

Inzwischen lese und blättere ich in meinem eigenen Exemplar. In drei große Bereiche hat die Autorin die Lektüre gegliedert:

Teil 1: Wer wir sind. Was wir können. Was wir brauchen. Den Rest des Beitrags lesen »


Der Sprung in der Schüssel … neue Gedanken

18. September 2012

….. mit neuen Gedanken von Annegret Zander in ihrem Blog für die zweite Lebenshälfte

Die Geschichte vom Sprung in der Schüssel: Eine alte Chinesin geht täglich mit zwei Schüsseln Wasser holen. Eine von beiden Schüsseln hat einen Sprung und wird dafür von der noch heilen Schüssel gehänselt. Doch siehe da, genau wegen ihres “Fehlers” hat sie im Alltag der Alten wunderbares bewirkt. Das wird ihr erst nach langer Zeit klar. Die ausfühliche Geschichte lesen Sie hier im Lebenstempo-Blog

Was denken Sie? Was fällt Ihnen ein? Wozu inspiriert Sie diese schöne Geschichte?


Kann denn Vielfalt eine Sünde sein?

12. September 2012

Meine geschätzte Blogkollegin Dagmar von Consolati hat zu ihrer Blog-Parade eingeladen. Kann denn Vielfalt Sünde sein? Hier mein Beitrag.

Meine spontane Antwort ist: Ja, Vielfalt ist Sünde, wenn man sich nicht „ordentlich“ positioniert hat als Selbständige/r. Und dann kommt mein Sternzeichen Waage dazwischen und meint: Nein, Vielseitigkeit ist klasse und macht alles lebendig.

Zwei Seelen in meiner Brust. Wie komme ich da wieder raus? 😉

Manch Selbständiger hat ein buntes Sammelsurium verschiedenster Dienstleistungen und Angebote „im Schaufenster“ ausgestellt. Ein Bauchladen-Angebot erschreckt und überfordert mich. Wenn ich das Gefühl bekomme, die verschiedenen Offerten sind einfach irgendwie aneinander getackert, dann bin ich schnell lustlos und mag nicht weiter lesen. Sind die Angebote aber aufeinander abgestimmt und machen miteinander viel Sinn, dann finde ich das kreativ und spannend.

Vor noch gar nicht so langer Zeit habe ich einer jungen Coach folgendes Beispiel erzählt: Stell Dir vor, Du kommst jeden Morgen an einem schön dekorierten Laden vorbei: Es gibt alle möglichen Sorten Kakteen im Schaufenster. Das Besondere: Alle haben eine gelbe Blüte. Was wirst Du denken?

– ganz schön langweilig / wie eintönig

oder

– klasse positioniert: da hat jemand seine Nische entdeckt: Kakteen mit gelben Blüten. Toll, welche Vielfalt trotz der gleichen Blütenfarbe. Aus den unterschiedlichsten Ländern kommen die stacheligen Pflanzen. Es gibt kleine und ganz große Kakteen. Und wie unterschiedlich die gelben Blüten aussehen. Winzig und riesengroß, zackig und rund, franselig und glatt. Das habe ich noch nie gesehen. Super! Außerdem gibt es kleine Workshops, Kaktus-Events ….

Meine Gesprächspartnerin fragte mich kritisch: Und wenn mein Kunde aber einen Kaktus mit roten Blüten möchte, was mache ich dann?

Ich habe erstmal weiter erzählt: Stell’ Dir weiter vor: 3 Monate später kommst Du am gleichen Laden vorbei und siehst neben den gelben Blüten auch rote, orange-farbene oder weiße. Was denkst Du jetzt?

– es war wohl zu langweilig mit den gelben Blüten oder

– wie schön diese Vielfalt ist oder

– ist ja nichts Besonderes mehr. Sieht genauso aus wie im Laden zwei Straßen weiter. Nur „gelbe Blüten“ mit dem vielseitigen Rahmenangebot – das hatte was!

Was hätten Sie meiner Gesprächspartnerin geantwortet zu Ihrer Frage? Ich habe gekontert, dass ich den gewünschten Kaktus mit den roten Blüten besorgen würde. Damit zeige ich meine Flexibilität und Variationsbreite. Meiner glasklaren Positionierung „Kakteen mit gelben Blüten“ bleibe ich aber treu.

Ich mag das Thema sehr: „Nische besetzen“. Klar und erkennbar sein für andere. Und das langfristig und doch kann man die eigene Buntheit zeigen und beweisen.

Ich veranschauliche das gerne Den Rest des Beitrags lesen »


Faulheit – eine schwierige Disziplin – von Manfred Koch

7. September 2012

Wie gut können Sie faul sein?  Gehört sich faul sein? Wie würden Sie reagieren wenn jemand über Sie behauptete: „Er/Sie liegt ständig auf der faulen Haut“. Faulheit ist jedenfalls keine begehrte und geschätzte Tugend. Wir tun uns schwer damit.

Manfred Koch nimmt verschiedene Perspektiven ein und philosophiert über die Faulheit.

Wie haben in Sent Urlaub gemacht. Dort wo Manfred Koch mit seiner Frau Angelika Overath lebt und eine Ferienwohnung vermietet.

Bei einem Tee hat mir der Autor mein Buch signiert. Darüber freue ich mich natürlich sehr.

So richtig faul sein und Den Rest des Beitrags lesen »


Aus den Unterengadiner Bergen zurück. Ein kleines Resümee.

6. September 2012

Nun bin ich zurück aus einem Kurzurlaub in Sent. Ein kleiner Ort im Unterengadin auf der sogenannten „Sonnenterasse“ gelegen mit 900 Einwohnern

Hier wohnen Angelika Overath und Manfred Koch. Beide sind erfolgreiche Autoren und haben sich einen Traum erfüllt: Sie haben ein altes Engadiner Haus renoviert, leben dort und vermieten eine Ferienwohnung. Hier haben wir Urlaub gemacht. Die Ferienwohnung in der Chasa Azura verteilt sich auf 3 Ebenen. Oben unterm Dach ist man den Bergen nah. Manch einer wird das gar nicht mögen so eingezwängt zu sein im Tal. Die Berge schauen auf einen herab. 900 Seelen zählt das Dorf Sent. Wir hörten es sei ein lebendiges Dorf. Es gibt Geschäfte, sogar 2 Bäckereien und vor allem eine Schule für 100 schulpflichtige Kinder.

Im Januar 2011 habe ich nach einer Lesung im Frankfurter Literaturhaus über Angelika Overaths Buch geschrieben:  Alle Farben des Schnees. Wir haben frisch gefallenen Schnee auf den Berggipfeln gesehen. Allegra. Freu Dich. So grüßen sich die Einheimischen am Nachmittag. Es wird Rhätoromanisch gesprochen.

Ich meine ja, ich könnte auch gut in den Bergen leben. Es hat eine ganz eigene Kraft und Ruhe dort. Wie denken Sie?