Die Zeit. Die Zeit.

20. September 2012

Seit einigen Tagen lese ich das Buch des Schweizer Autors Martin Suter: „Die Zeit, die Zeit“. Das ist ein viel versprechender Titel, dachte ich mir.  Muss ich lesen. Ich wollte wissen um was es geht. Habe reingelesen und bin gefesselt.

Es fängt ganz harmlos ein. Ein Mann beim allabendlichen Bier, der  Pasta kocht … und es poppen Erinnerungen auf an seine Frau. Wir erfahren, dass sie ermordet wurde. Vor der Haustür.

Ganz allmählich spinnt sich ein Faden zwischen diesem Mann und seinem Nachbarn. Ob er etwas gesehen hat? Er fotografiert, um die Zeit zu hinterlisten, denn sie gibt es gar nicht, behauptet er. Hat er den Mord fotografiert?

Es bleibt spannend und ich lese weiter. Sehr lesenswert.


Wovon wir träumten

17. September 2012

So beginnt das Buch „Auf dem Schiff waren die meisten von uns Jungfrauen“ …. sie waren versprochen an Männer in Amerika, die sie nicht kannten … und träumten von schönen Häusern, eleganten Kleidern, einem besseren Leben als in Japan.

Das letzte Kapitel muss ich noch lesen. Ich fürchte mich davor, gebe ich zu. Ich befürchte, es kommt noch schlimmer als das, was ich bisher gelesen habe. Dabei liest es sich schnell. Man ist betört und will Seite um Seite mehr erfahren, wie es ihnen geht: den anmutigen und starken Frauen, die gefangen sind im wahrsten Sinne des Wortes. Der besondere Stil des Buches: Die Autorin zählt auf. Seitenweise im gleichen Duktus. Und doch ist da die gesamte Tiefe zu erspüren, weil ein Satz mehr als 1000 Worte erzählt: Einige von uns auf dem Schiff konnten …. eine von uns auf dem Schiff … Eine von uns sprang …. eine andere von uns verliebte sich …. Einige von uns auf dem Schiff waren … undsofort …. irgendwann landen sie in San Fransisco und sehen den Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen werden.

Bei amazon heißt es über die Autorin: Den Rest des Beitrags lesen »


Faulheit – eine schwierige Disziplin – von Manfred Koch

7. September 2012

Wie gut können Sie faul sein?  Gehört sich faul sein? Wie würden Sie reagieren wenn jemand über Sie behauptete: „Er/Sie liegt ständig auf der faulen Haut“. Faulheit ist jedenfalls keine begehrte und geschätzte Tugend. Wir tun uns schwer damit.

Manfred Koch nimmt verschiedene Perspektiven ein und philosophiert über die Faulheit.

Wie haben in Sent Urlaub gemacht. Dort wo Manfred Koch mit seiner Frau Angelika Overath lebt und eine Ferienwohnung vermietet.

Bei einem Tee hat mir der Autor mein Buch signiert. Darüber freue ich mich natürlich sehr.

So richtig faul sein und Den Rest des Beitrags lesen »


Aus den Unterengadiner Bergen zurück. Ein kleines Resümee.

6. September 2012

Nun bin ich zurück aus einem Kurzurlaub in Sent. Ein kleiner Ort im Unterengadin auf der sogenannten „Sonnenterasse“ gelegen mit 900 Einwohnern

Hier wohnen Angelika Overath und Manfred Koch. Beide sind erfolgreiche Autoren und haben sich einen Traum erfüllt: Sie haben ein altes Engadiner Haus renoviert, leben dort und vermieten eine Ferienwohnung. Hier haben wir Urlaub gemacht. Die Ferienwohnung in der Chasa Azura verteilt sich auf 3 Ebenen. Oben unterm Dach ist man den Bergen nah. Manch einer wird das gar nicht mögen so eingezwängt zu sein im Tal. Die Berge schauen auf einen herab. 900 Seelen zählt das Dorf Sent. Wir hörten es sei ein lebendiges Dorf. Es gibt Geschäfte, sogar 2 Bäckereien und vor allem eine Schule für 100 schulpflichtige Kinder.

Im Januar 2011 habe ich nach einer Lesung im Frankfurter Literaturhaus über Angelika Overaths Buch geschrieben:  Alle Farben des Schnees. Wir haben frisch gefallenen Schnee auf den Berggipfeln gesehen. Allegra. Freu Dich. So grüßen sich die Einheimischen am Nachmittag. Es wird Rhätoromanisch gesprochen.

Ich meine ja, ich könnte auch gut in den Bergen leben. Es hat eine ganz eigene Kraft und Ruhe dort. Wie denken Sie?


Wie heißt Ihr innerer Schweinehund?

31. August 2012

Haben Sie eigentlich einen kleinen oder großen Schweinehund, der vor der Hütte schlummert? Wie heißt er? Meistens werten wir ihn ja ab. Er hindert uns Dinge zu tun, Neues zu beginnen, in die Gänge zu kommen. Dazu habe ich ja in meinem vorherigen Artikel schon 5 Tipps von Zamyat M. KLein vorgestellt. Er hat aber auch eine wichtige Funktion: Er beschützt uns. Es könnte ja sein, dass wir uns überfordern oder dass wir Angst haben. Um sich dessen bewusst zu werden, mit welchem Ziel unser kleiner oder große Genosse vor der Hundehütte auf uns aufpasst, überlegen Sie doch mal in einer ruhigen Minute: Wieso schiebe ich eigentlich diese Aufgabe schon ewig vor mir her? Bohren Sie tiefer: Um was geht es da? Geht es um Ihre Zeit, die Sie nicht haben? Geld, das Sie investieren müssten. Sind andere Menschen betroffen? Sind Sie grad zu bequem und das schöne Wetter hält Sie ab und Sie warten nur auf den nächsten Regentag? Wenn Sie sich darüber klar werden, Den Rest des Beitrags lesen »


Buchempfehlung: Verführung mit Worten

23. August 2012

Alle, die gerne schreiben und Ihren Schreibstil verfeinern möchten: DAS Buch, das ich wirklich gerne zur Hand nehme:

Verführung mit Worten von Karen Christine Angermayer: 33 Quickies für erfolgreiche Texte. Auf Seite 81 finden Sie zum Beispiel die Übung: „20 ways to catch an elephant“. Die Autorin fordert uns heraus: Listen Sie in 3 Minuten 20 Wege auf, um einen Elefanten zu fangen.

Nicht denken!

Schreiben! 🙂

Viel Spaß


Kühe verstehen. Eine neue Partnerschaft beginnt.

3. Februar 2012

Mit großem Interesse habe ich die Fernsehsendung „Netz Natur“ auf 3SAT verfolgt, die vorgestern im Abendprogramm lief. Sie wird am 10. Februar um 14.05 Uhr wiederholt.

Während der Sendung wurde dieses Buch vorgestellt, das mich sehr anrührt, dass sich da jemand Zeit genommen hat, die Kühe zu verstehen.

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