Aus den Unterengadiner Bergen zurück. Ein kleines Resümee.

Nun bin ich zurück aus einem Kurzurlaub in Sent. Ein kleiner Ort im Unterengadin auf der sogenannten „Sonnenterasse“ gelegen mit 900 Einwohnern

Hier wohnen Angelika Overath und Manfred Koch. Beide sind erfolgreiche Autoren und haben sich einen Traum erfüllt: Sie haben ein altes Engadiner Haus renoviert, leben dort und vermieten eine Ferienwohnung. Hier haben wir Urlaub gemacht. Die Ferienwohnung in der Chasa Azura verteilt sich auf 3 Ebenen. Oben unterm Dach ist man den Bergen nah. Manch einer wird das gar nicht mögen so eingezwängt zu sein im Tal. Die Berge schauen auf einen herab. 900 Seelen zählt das Dorf Sent. Wir hörten es sei ein lebendiges Dorf. Es gibt Geschäfte, sogar 2 Bäckereien und vor allem eine Schule für 100 schulpflichtige Kinder.

Im Januar 2011 habe ich nach einer Lesung im Frankfurter Literaturhaus über Angelika Overaths Buch geschrieben:  Alle Farben des Schnees. Wir haben frisch gefallenen Schnee auf den Berggipfeln gesehen. Allegra. Freu Dich. So grüßen sich die Einheimischen am Nachmittag. Es wird Rhätoromanisch gesprochen.

Ich meine ja, ich könnte auch gut in den Bergen leben. Es hat eine ganz eigene Kraft und Ruhe dort. Wie denken Sie?

2 Responses to Aus den Unterengadiner Bergen zurück. Ein kleines Resümee.

  1. Heike sagt:

    Gestern kam die Taschenbuchausgabe von Angelika Overaths Buch „Alle Farben des Schnees“ bei mir an! Bin schon sehr neugierig drauf. Zurzeit lese ich Reinhold Messners Buch „Leben am Limit“, in dem er von seiner Kindheit in so einem Tal in Südtirol erzählt. Ich selbst habe meine Kindheit überwiegend in einem „Tal“ (nicht in den Alpen 🙂 verbracht… ich glaube, das hat meine Sehnsucht und Neugierde geweckt zu schauen, was hinter den Bergen, Hügeln, dem Horizont liegt…Ich könnte dort leben; müsste aber immer hochklettern und über die Berggipfel rausschauen aus dem Tal… Herzliche Grüße Heike Tharun

    • Liebe Heike Tharun, da sind wir uns ähnlich. Als mein Mann vorschlug ins Tal zu wandern um dort einen Skulpturenweg zu laufen, habe ich gezögert … ich muss auch hoch und schauen :-). Ich habe weiter darüber nachgedacht, ob die Berge und so ein kleines Dorf das Gefühl von Sicherheit geben … von hier aus in die Welt starten zum Arbeiten oder oder … von einem etwas abseits gelegenen Ausgangspunkt, an dem man sich neu sammelt um loszuziehen. Die alte Sehnsucht „in den Bergen leben“ ist wieder da. Nah sind wir ihnen schon.

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