Würden Sie noch einmal springen?

Gestern Abend waren wir eingeladen zur  jährlichen Firmenveranstaltung der Company meines Mannes. Eine Top-Event in einer Top-Location, im Trafo Baden.

Wir hatten das Vergnügen, den erfolgreichen Trainer und Speaker Boris Grundl kennenzulernen. Niemand möchte sein Schicksal teilen: Er ist querschnittsgelähmt. Im Rollstuhl sprach er Klartext und berührend über das, was ihm 1990 passiert ist: Nach mehreren Sprüngen vom Felsen in herrliches Wasser einer Lagune geschah der alles verändernde Sprung, der fast den Tod bedeutete, denn er konnte sich nicht mehr bewegen und nicht mehr an die Wasseroberfläche schwimmen.

22 Jahre ist das her. Nun ist er einer der bedeutendsten Trainer, Coaches und Speaker in Deutschland bzw. der Welt. Er gründete die Grundl Leadership Akademie und hat schon einige Bücher geschrieben.

Zwei Botschaften, die bei mir hängen geblieben sind:

Vor dem letzten Sprung hielt er Zwiegespräch mit sich, denn eine innere Stimme signalisierte: Spring nicht. Er fragte sich, ist das nun Angst oder Intuition? „Die Angst muss man bekämpfen. Ich springe“, lautete sein Entschluss. Heute weiß er, dass es seine Intuition war, die ihn warnte. Die erforderliche Körperspannung fehlt, so knallten Kopf und Hals falsch auf die Wasseroberfläche auf. Peng!

Die erste Botschaft: Vertraue Deiner Intuition. Befrage Deine Angst, kläre das. Aber gib deiner Intuition eine Chance. Höre auf sie.

Die zweite Botschaft, die ich aus diesem Kurzvortrag mitnehme, lesen Sie später in einem anderen Blogartikel. Eine bekannte Zeitung, die ein Interview mit ihm veröffentlichte fragte ihn zur Headline: Würden Sie noch einmal springen? Boris Grundl sagte: Ja. Chapeau, Monsieur!

One Response to Würden Sie noch einmal springen?

  1. […] Boris Grundl, den ich gestern Abend in einem Kurzvortrag erlebte, war nach einem lebensgefährlichen Sprung querschnitts-gelähmt. Er realisierte, dass 90 Prozent seines Körpers funktionsunfähig waren, aber 10 Prozent vom Hals bis zum Kopf funktionierten. Er traf die Entscheidung, sich um das zu kümmern und das zu entwickeln, das GUT und entwicklungsfähig war: die 10 Prozent. […]

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