Für was verdiene ich den Nobelpreis?

Während unseres Netzwerknachmittags mit Andrea Nispel zum Thema „Was ist meine Leistung wert“ haben wir die Anfangsfrage gestellt: Für was verdiene ich den Nobelpreis?

Ich bin der Meinung, dass ich den Nobelpreis verdiene, weil ich bereits seit über 20 Jahren selbständig bin. Mit allen Hochs und Tiefs, die dazu gehören. Da waren der Erfolg, das Scheitern an manchen Ecken, der Wechsel, die Neu-Orientierung und Neu-Positionierung, der Neubeginn, die Sackgasse, die Vision. Ich war mutig, optimistisch, manchmal deprimiert, auch erschöpft, gelassen, dann wieder heiter. Den Nobelpreis verdiene ich, weil ich immer und immer wieder „dran geblieben“ bin. Das was sich bewährt hat, habe ich immer wieder erhalten und gepflegt. Ich habe auch gelernt zu entschleunigen, damit das Wertvolle bleiben kann.

Für was verdienen Sie den Nobelpreis? Verraten Sie es uns?

Diese Frage könnte man sich eigentlich jedes Jahr neu stellen, finden Sie nicht?

3 Responses to Für was verdiene ich den Nobelpreis?

  1. Cali_Fax sagt:

    Für was verdiene ich den Nobelpreis ? – Eine gute Frage….
    Im Moment würde ich sage, weil ich mich nicht kleingriegen lasse vom Leben, weil ich immer wieder aufgestanden bin und in den Kampf gezogen bin, meine Ziele zu erreichen.
    In meiner derzeitigen Situation – und hier geht es wirklich um einen Überlebenskampf “ Entweder ich oder Krebs“ wäre ein Nobelpreis sicherlich eine eine schöne Bestätigung der eigenen Leistung.

    Natürlich habe ich jetzt nicht wie andere Forscher oder Wissenschaftler herausragende Entdeckungen getätigt, die man allgemeingültig und gewinnbringend zum Wohle der Menschheit einsetzen kann.
    Aber der lange Weg der Auseinandersetzung mit mir, meiner Erkrankung unddann auch ausgedehnt aus das bereits gelebte Leben mit all seinen Erfahrungen und Erkenntnissen hat mich gelehrt, dass jeder, wenn es wagt ein klein wenig verändern kann auf dieser Welt.

    Ich würde den Nobelpreis dann gerne allen stiften, die dieses Motto jeden Tag ihres Lebens wirklich leben.

    • Wenn ich die obige Antwort von Cali_Fax lese, werde ich ganz leise und demütig, dann wird mein „Kampf“ als Selbständige fast bedeutungslos.
      Als betroffene Angehörige habe ich diesen Kampf schon zweimal erlebt. Er hat mein Leben ziemlich verändert…
      In diesem Fall würde ich – liebe Cali Fax – Ihrer Inneren Stimme oder Ihrer Inneren Weisheit den Nobelpreis geben! Und all den Menschen, die Ihnen gerade gut tun.
      Verändern Sie bitte weiter die Welt!

    • Hallo liebe Cali Fax, das gefällt mir gut, dass Sie sich nicht kleinkriegen lassen und dafür verdienen Sie wirklich den Nobelpreis. Danke, dass Sie hier von sich geschrieben haben. Ich stimme Ihnen zu, dass jede und jeder jeden Tag ein wenig dazu tun kann, die Welt im „Kleinen“ zu verändern. Es braucht nicht die großen Dinge und die einschneidenden Veränderungen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft für IHR Leben.

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