Der gemeinsame Nenner … das 3. Projekt: von der Idee zum Buchkonzept

Seitdem ich denken kann, schreibe ich. Schon als Kind habe ich täglich in mein Tagebuch geschrieben … später dann die Morgenseiten. Diese Idee stammt aus dem Buch „Der Weg des Künstlers“ (von Julia Cameron) und geht so: Bevor ich überhaupt mit dem Tag los lege, schreibe ich erstmal alles auf, was mir in den Sinn kommt. Völlig ungefiltert und durcheinander. Sie empfiehlt: Mit einem Stift/Füller 3 DIN-A4 Seiten zu füllen. Da bin ich VIEIEIEL laaaangsaaaamer als wenn ich hier mit 10 Fingern blind über die Tastatur husche.

Ich mache mir Gedanken, wie ich meine Leser inspiriere und auch zum Schreiben und Antworten hier im Blog animiere. Da lese ich gerne die Tipps von Gitte Härter in ihrem Schreibnudel-Blog.  Hier bin ich auf Gittes Workshop gestoßen: Von der Idee zum Buchkonzept. Ich war 14 Tage beim Online-Workshop dabei und habe ein fertiges Buchkonzept, das ich jetzt meinem Lieblingsverlag vorgestellt habe.

Da der gemeinsame Nenner der letzten Wochen: „an einem Projekt dranbleiben“ ist … also von Beginn bis Ende etwas durchziehen … auch wenn es Jahre dauert, nicht das Handtuch werfen sondern dran-bleiben, schreibe ich gerne ein kleines Resumée der letzten 2 Wochen.

Projekt 3: Ein Buchkonzept. Ich habe mich zu diesem Workshop angemeldet , weil ich mich schon eine Weile frage, wie krieg ich meine Idee in ein Konzept bzw. was sind die Themen für mein Buch? Endlich mal Zeit und Muße haben und dran-bleiben – das wollte ich. Ich hatte zwei Wochen Urlaub und  Pause, so dass ich die Zeit gut nutzen konnte für mein Buchkonzept.

Die erste große Hürde und Aufgabe: Genau beschreiben und in eine Form bringen, um was es in meinem Buch gehen soll. Dank Gittes Hilfe und ständigem Nachbohren hat sich das Thema immer konkreter herausgeschält. Gitte ist die perfekte Geburtshelferin, um die wirren und schwammigen Ideen konkret werden zu lassen. Was haben wir geschwitzt und gestöhnt und an uns gezweifelt. Dabei hat jede Schreiberfahrung … so wie ich. „Wann kommt endlich Dein Buch“, wurde fast jede Buchautorin in spe gefragt. Also nichts wie ran ans Schreiben.

Allerdings: Philosophieren bringt es nicht! Klartext schreiben, so dass die Leser auch verstehen was ich meine. Und natürlich der Spannungsbogen! Vom ersten bis zum letzten Kapitel! Der Leser will ja unterhalten werden, in einem Ratgeber konkrete Vorschläge lesen und nicht nach den ersten Seiten das Buch weglegen. Das wäre sehr schade.

Allen, die eine Idee haben für ein Buch kann ich Gittes Workshop nur wärmstens empfehlen! Es war eine tolle Phase der Entwicklung.

Ganz wichtig: Ein Buchkonzept ist ein Buchkonzept. Das Buch-schreiben ist ein anderes Projekt. Diese Phase beginnt nun: Kapitel festlegen, das Inhaltsverzeichnis stricken. Was soll in jedes Kapitel rein? Also ein Projekt von A bis Z … ich halte Sie auf dem Laufenden. Zuerst muss ich einen Verlag finden, der mein Konzept spannend findet. Damit es mir nicht langweilig wird, schreibe ich probehalber an meinem 3. Kapitel.

Sie schreiben auch gern? An welchem Buch schreiben Sie? Welches Buchkonzept liegt in Ihrer Schublade? Welche Werte und Qualitäten brauchts? Durchhaltevermögen, Kreativität, Mut, Geduld, Freunde, die uns motivieren, eine Buchcoach … das ist Gitte übrigens auch und ein Laptop, der sich in jedem Café aufklappen lässt zum Schreiben. Ich bin dann mal weg … schreiben 😉 … Projekt 4 hat begonnen.

Lesen Sie hier auch das Lebenstempo-Interview mit Gitte Härter.

4 Responses to Der gemeinsame Nenner … das 3. Projekt: von der Idee zum Buchkonzept

  1. Ellen Löchner sagt:

    Liebe Frau Schuseil,

    viele Qualitäten, die man für ein (Buch)-Projekt braucht, haben Sie schon genannt. In Zeiten mit 15.000 Neuerscheinungen pro Jahr (und nochmal die gleiche Menge an Kinderbüchern) braucht man vor allem den Glauben daran, dass man etwas mitzuteilen hat, dass es nicht „eh egal“ ist, ob es dieses Buch gibt oder nicht.
    Ein Buch zu schreiben ist eine der schönsten Arten, sich in sich selbst zu versenken. Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei!

    Mit herzlichen Grüßen

    Ellen Löchner

  2. Hallo Petra,

    ich freue mich riesig über dein tolles Konzept (wie ich von Anfang an gesagt habe: das will ich lesen!) – und umso schöner, dass ich „Hebamme“ dabei sein durfte. Und du bist ja schon fleißig am Weitermachen.

    Herzliche Grüße
    Gitte

  3. Petra sagt:

    Danke, Gitte 🙂

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