4. Woche in der Fastenzeit. Spurensuche zum eigenen Genius.

Nehmen Sie bitte Platz und gehen Sie mit mir in die vierte Woche der Fastenzeit auf Spurensuche zu Ihrem Genius …  Unser Genius, ist das was uns ausmacht, ist das was uns inspiriert und motiviert, ist die innere Kraft, die unsere Seele nährt …Wie erging es Ihnen? Haben Sie das Gefühl, dass Sie gut dran bleiben können an Ihren Vorhaben für die Fastenzeit? Was hatten Sie sich vorgenommen? Lassen Sie mich kurz zurückblicken:

Ich bin stolz und zufrieden über den abendlichen Verzicht auf das Gläschen Wein und den Riegel Schokolade. Das habe ich mir schwieriger vorgestellt. Zum Beispiel radel ich wie gestern zum Kino, schaue mir einen Film im Programmkino an: Elly … und schon fühle ich mich gut „genährt“. Die Frage, die ich letzte Woche gestellt habe: Was gelingt mir (immer wieder)?  … mich haben einige Mails erreicht, über die ich mich freue. Vielen Dank für Ihr Anteil-geben. Die eine oder andere hat schon ihren Genius gefunden und fühlt sich bestätigt, in dem was ihr immer wieder gelingt. Einige andere sind auf dem Weg und fragen sich, ob dies oder jenes eine Spur sein könnte. Woran merken Sie, dass Ihnen immer wieder etwas gelingt? Was sagen andere über Sie? Wie fühlt es sich an, wenn Sie Ihrem Gelingen auf die Spur kommen?

Mit gelingt immer wieder, dran-zu-bleiben. Immer wieder den Fokus auf das Wichtige und das Wesentliche zu lenken. Für mich, für meine Freunde, für meine Klienten. Eine gute Basis bilden unsere Werte. Die lassen sich nicht verschieben. Gerade letzten Samstag habe ich wieder gehört: Wer seine Werte nicht kennt, verzettelt sich schnell. Gerade wir Coaches müssen unsere Werte kennen, damit wir gut coachen können. Das Werte-Coaching ist ein wichtiger Baustein in der Coachingarbeit.

Sie erinnern sich vielleicht, dass ich in meinem Blog immer wieder freitags über Werte geschrieben haben. Jeden Freitag habe ich über einen anderen Wert nachgedacht. Dran-bleiben. Einen Jour Fixe haben. Immer wieder sich neu sammeln. Ich bin davon überzeugt, dass dies in der heutigen Zeit ganz ganz wesentlich ist, da wir so viele verschiedene Möglichkeiten haben und die Gefahr besteht, dass wir uns verzetteln. Nicht nur ich lasse mich ablenken, ich höre es auch von meinen Klienten/innen in meinen Coachinggesprächen.

Die SPurensuche für meinen Genius ergibt deshalb schon eine Annäherung für ein neues  „Jour-Fixe-Coachingpaket“, so dass interessierte Menschen gut dran bleiben, an dem was Sie für sich erarbeitet haben und ihnen wichtig ist. Ich formuliere schon den Nutzen. Mir selbst gelingt es immer wieder, meinen Jour Fixe mit mir selbst sowie den Jour Fixe mit einer Freundin, die beruflich ein kleines Unternehmen führt, einzuhalten. Dieser Termin wird NIE verschoben.

Die Frage, die ich mir für die vierte Woche ausgesucht habe lautet:

In welche Rolle(n) werde ich von anderen immer wieder eingeladen? Was entspricht mir daran?

Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an oder teilen Sie sich hier im Kommentarfeld mit. Wir lesen gerne über Ihre Entdeckungen und Spuren.

Bis zum nächsten Mittwoch. Bleiben Sie dran.

Das Foto habe ich letzten Herbst im Bio-Hotel Grafenast aufgenommen. Dort wird im September ein Workshop mit mir stattfinden.


4 Responses to 4. Woche in der Fastenzeit. Spurensuche zum eigenen Genius.

  1. Liebe Frau Schuseil,

    vor einiger Zeit habe ich begonnen, selbst einen Blog zu schreiben, der dann leider total eingeschlafen ist, weil nie ANTWORT kam. Das ist frustrierend.
    Aber nun habe ich neuen Mut (wie waren doch gleich meine Zugangsdaten?).

    Verzichten, das ist so ein Ding, was man m.E. in Wellen immer wieder bearbeitet. Und wenn etwas fehlt, ist Anderes umso präsenter. Allerdings kann auch eine richtige Dusche für die Sinne glücklich machen, wie z.B. heute Abend die „Alpensinfonie in Bildern“. Anlass und Dosis entscheiden bei mir. Da ich seit vielen Jahren auf so Einiges verzichte, was mir zum Teil gar nicht fehlt, was aber für meine ganzen Kollegen selbstverständlich ist, bin ich der festen Überzeugung, dass der Verzicht an sich nichts ändert – außer der Haltung zu sich selbst. Und auch das ist ambivalent, mal finde ich mich großartig, weil ich auf sooo viel verzichten kann, mal hasse ich mich dafür, mich in eine Situation gebracht zu haben, in der ich auf etwas verzichten muss. Grundsätzlich bin ich vielleicht aufmerksamer für meine Bedürfnisse als Andere.

    Der jour fixe ist eine sehr gute Idee. Ich pflege ihn zur Zeit nur mit meinem Lebensgefährten, dienstags gehen wir zum Italiener, ganz bieder – und ganz romantisch, ein echtes Highlight. Aber das Bloggen werde ich nun auch wieder regelmäßig machen.

    Vielen Dank und herzliche Grüße, Ellen Löchner

    • Petra sagt:

      Hallo liebe Frau Löchner, ich freue mich sehr, dass Sie nun wieder mit Ihrem Bloggen weiter machen … ich weiß, dass es viele LeserInnen gibt, die hier nicht schreiben, weil es nicht ihr Ding ist. Und bei spannenden Themen kommen die Kommentare wie von alleine … Fasten liegt nicht unbedingt im Trend 🙂 … Aber ich finde Fasten gut und deshalb verbinde ich es mit dem Genius-Thema, das mir ein Herzensanliegen ist. Sie schreiben, dass Sie sich mal großartig finden und dann wieder weniger wenn es um das Verzichten geht. Sie sind sehr aufmerksam für Ihre Bedürfnisse.

      Ich finde es übrigens nachahmenswert, den festen Termin mit dem Liebsten, z.B. zum Italiener zu gehen … ich werde gleich mal meinen Mann fragen, ob wir das nicht auch installieren wollen in unseren Woche. Haben Sie herzlichen Dank für diese Anregung. Bis morgen mit der nächsten Frage.

  2. Die Einladung zur Rolle – das ist eine interessante Frage! Es zieht sich durch alle meine Beziehungen zu Kunden, dass ich gerne als Zuhörerin eingeladen werde, und ich bin das auch mit Wonne. Auch die Beziehungen zu meinen Kollegen sind davon geprägt, und ich bin wiederum froh, diese Personen gelegentlich selbst als Zuhörer nutzen zu können.
    Dabei kommt die „Arbeit“ gelegentlich etwas zu kurz, aber ich sehe es auch als wichtigen Bestandteil der Arbeit an, zuzuhören. Sobald mir jemand etwas Essentielles über sich mitteilt, bin ich aufmerksam und vertrauensselig.
    Ist das der Grund, warum ich immer mal wieder „eine Frikadelle an die Backe gelabert“ bekomme? Oder sogar neulich beim Verkauf meines Autos an einen „netten“ älteren Herren um tausend Euro beschissen wurde?
    Es gibt Zusammenhänge, ich kann sie im Moment nicht knüpfen. Ich werde mich sorgfältig und mit Wohlwollen beobachten.

    Mein blog heißt übrigens panthertigers schreibmaschine, erreichbar unter panthertigerco.blogspot.com, und ich habe gerade den ersten Eintrag seit 15 Monaten verfasst. Vielleicht hört mir ja jemand zu ;)?

    Bin gespannt auf die Resonanzen zur „Rolle“.

  3. Petra sagt:

    Vielen Dank für den Link zu Ihrem Blog …. da werde ich doch mal Lesen.

    Ich habe ein neues Wort gehört wenn es um das Zuhören geht, und das können nur wenige Menschen sehr gut. Auf „Ohrhöhe“ sein mit seinem Gesprächspartner – betrifft das Zuhören am Telefon. Wenn ich Sie richtig verstehe, geht es aber auch darum, eine Grenze zu setzen. Wie wäre es mit einem verbalen Stopp: „Ich muss jetzt los“ oder „ich hab dafür jetzt gar kein Ohr“.
    Ich habe ein Ohr: Morgen gibt’s wieder die wertvolle Coachingzeit bei mir am Telefon ab 17 Uhr.

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