2. Woche in der Fastenzeit. Spurensuche zum eigenen Genius.

Nehmen Sie Platz und gehen Sie mit mir in die zweite Woche der Fastenzeit auf Spurensuche zu Ihrem Genius …  Unser Genius, ist das was uns ausmacht, ist das was uns „antreibt“, ist die innere Kraft, die unsere Seele nährt …

Wie erging es Ihnen in der ersten Woche? Hatten Sie Zeit und konnten sich einstimmen auf die 1. Frage? Ich habe gefragt: „Wann bin ich ganz in meinem Element?“

Ich selbst liebe es zu informieren und auf dem Laufenden zu halten. So zum Beispiel macht es mir große Freude den kommenden Impulseabend für Birgitta Moeller zu bewerben oder den Netzwerknachmittag mit Annja Weinberger zu organisieren. Ganz in meinem Element war ich gestern während meines Genius-Workshops. Ich habe die Teilnehmerinnen auf ihrer Entdeckungsreise zu ihrem Genius begleitet. Der Genius-Tag ist wichtig, um das, was im Verborgenen schlummert bewusst zu machen, versteckte Fähigkeiten neu zu bewerten oder einen lang gehegten Wunsch einmal auszusprechen und ggfs. Schritt für Schritt zu realisieren.

Eine Chorfreundin ist gestorben, hat uns viel zu früh und viel zu jung verlassen. Die Trauerfeier für sie war sehr feierlich und sehr bewegend. Mit der Pfarrerin zusammen habe ich den Psalm und ein Gebet vorgelesen. Da ich den Text kannte, kullerten mir während des Vorlesens die Tränen nicht mehr die Wangen herunter. So konnte ich tief bewegt und voller Respekt das Gebet vortragen und habe damit die Trauernden getröstet. Trotz des traurigen Anlasses war es ein sehr schöner Moment für mich. Als Kantorei haben wir es geschafft, zwei schöne Lieder zu singen.

Ich habe mich für die folgende Frage zur Spurensuche in der zweiten Woche entschieden:

Was ist mein innerer Reichtum? Was/Wie/wem gebe ich davon derzeit weiter?

Haben Sie schon eine Ahnung, was das sein könnte – Ihr innerer Reichtum? Das könnte ein besonderes Talent sein oder eine Haltung, die Sie an den Tag legen. Oder ein innerer Wert, von dem auch andere profitieren. Ich denke da an Herzlichkeit, Frohsinn, Optimismus, Neugier … auch ich werde mich mit dieser Frage beschäftigen und bin gespannt auf Hinweise und Spuren.

Gerne schreibe ich auch, dass ich bisher gut auf das Gläschen Wein am Abend und den Schokoriegel verzichten konnte. Wie erging es Ihnen in der ersten Woche mit dem Verzicht?

Genau wie letzte Woche beschrieben, nehmen Sie sich am besten abends oder am nächsten Morgen Zeit um Situationen zu entdecken, in denen Sie sich Ihres inneren Reichtums erinnern. Gehen Sie auf Spurensuche. Ich wünsche Ihnen eine gute Woche. Es braucht Zeit, sich einzustimmen … ganz in Ihrem Tempo. Kommen Sie nächsten Mittwoch wieder vorbei? Tschüss bis dahin.

Wenn Sie mögen, schreiben Sie mir hier im Kommentarfeld. Wie geht es Ihnen mit der zweiten Frage? Worauf wollen Sie verzichten? Was mögen Sie gewinnen? Kennen Sie Ihren Genius? Wie nah sind Sie schon dran?

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Das Foto zeigt ein Bild aus dem Kartenset: HABITAT vom OH Verlag, Kirchzarten … ich setze diese Karten immer mal wieder in den Coachinggesprächen ein. Sie geben Impulse, Hinweise, eine andere Perspektive. Manchmal ist das Bild die „Überschrift“ für das besprochene Thema.

2 Responses to 2. Woche in der Fastenzeit. Spurensuche zum eigenen Genius.

  1. Liebe Frau Schuseil,

    danke für diese schöne Aktion und Ihre Fragen, die wirklich nachdenklich machen. Ich nutze die Morgenseiten unregelmäßig, in letzter Zeit wieder häufiger. Es ist immer wieder erstaunlich, was sich durch das Schreiben klärt.

    In meinem Element bin ich unter anderem, wenn ich schreibe, wenn ich etwas Neues entwickele, wenn ich tiefe und transformierende Coachings gebe.

    Mein innerer Reichtum hat viel mit Transformationserfahrungen zu tun, mit Vertrauen ins Leben, mit Akzeptanz dessen, was ist bei gleichzeitiger Überwindung bisheriger Grenzen – aber auch mit innovativen Unternehmensstrategien, Geschäftsmodell-Überlegungen und sehr businessorientierten Themen. Ein häufiges Feedback lautet, dass meine Klienten sehr viel Wertschätzung bei mir erleben.

    Ich bin schon gespannt auf Ihre weiteren Fragen und darauf, was diese alles auslösen mögen.

  2. Hallo liebe Frau Birkner, schön Sie wieder mal zu lesen hier bei mir 🙂 Von Ihrem inneren Reichtum habe auch in einem Coachinggespräch profitiert. Ich stimme Ihnen zu, dass das A und O die Wertschätzung des anderen ist. Das durfte auch ich erleben. Sehr spannend fand ich dabei Ihre Frage, wie lässt sich das Gesamtbild formulieren? Was macht mich aus? Dass Sie das nicht aus dem Blick lassen, ist sehr wertvoll. Hier arbeite ich immer wieder dran und freue mich, dass ich das bei Ihnen erleben durfte. Nun freue ich mich schon auf die 3. Woche und 3. Frage … die ich jetzt auswählen werde. Bis diese Tage. Herzliche Grüße

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