Ab 2017 geht’s im „wesentlichwerden-Blog“ weiter

6. Januar 2017

Ich bin eigentlicht nicht umgezogen sondern weiter gezogen … denn in diesem „alten Blog“ habe ich von 2008 bis 2012 geschrieben. Ich habe den Eindruck einige Features sind veraltet. Das habe ich gemerkt, als ich letztes Jahr einige Artikel hier veröffentlicht habe.

Mein eigenständiger Lebenstempo-Blog wurde leider gehäckt, in dem viele schöne interessante Blogartikel zu lesen waren. Hier war ich von 2012 bis 2016 online.

Ich habe mich in den letzten Jahren weiter entwickelt oder besser weg entwickelt. Vom Lebenstempo zum „wesentlich werden“. Zwar ist das wesentlich werden ein gutes Lebenstempo-Thema. Damit verbunden ist aber auch meine Coachingtätigkeit in Frankfurt und mein Workshopangebot. Das stimmt aber alles so nicht mehr.

Denn seit fast fünf Jahren lebe ich in der schönen Schweiz. Pendel zwischen Frankfurt hin und her. Aber mein Lebensschwerpunkt ist nun mal Richterswil am Zürichsee … und es hat sich einiges in meinem Leben geändert. Außerdem bin ich fünf Jahre älter geworden :-).

Deshalb ….

Ich schreibe ab sofort hier weiter: Im Wesentlichwerden-Blog.

Ich freue mich wenn Du rüber klickst :-). Danke.


Fünf Blogs, die ich neu lese

27. Dezember 2016

In den letzten Monaten habe ich neue Blogs entdeckt. Heute stelle ich euch fünf Blogs vor, die ich zur Zeit regelmäßig lese.

Ich mag Tiefgang, will es wissen, bin Christin und habe was mit Gott am Hut. Deshalb lasse ich mich gerne inspirieren. Weil ich Sehnsucht habe, weil ich suche und finde, weil …

… ich gerne gute und schöne Texte lese.

Irgendwas ist immer – von Christiane in Hamburg

Wenn ich mich recht erinnere liest Christiane unseren Totenhemd-Blog. Durch einen Kommentar bin ich auf ihren Blog aufmerksam geworden. Ihre Über-mich-Seite hat mich inspiriert meine „Über-mich-Seite“ in der nächsten Zeit mal umzuschreiben (oder dann im neuen Blog neu zu formulieren).

Zwischengerufen – von Dr. Friederike Erichsen-Wendt

Friederike hab ich über unseren Totenhemd-Blog kennengelernt. Sie hat bei der ersten November-Blogaktion mitgeschrieben. Und es hat mir SEHR gefallen. „Werde ich in den nächsten 5 Jahren sterben?“ Als Gemeindepfarrerin hab ich sie leider noch nie gehört. Jetzt wird es aber mal Zeit.

SebastiANTs – von Sebastian Schmid

Seine Über-mich-Seite finde ich sehr authentisch. Meine Freundin Annegret hat mich zu SebastiANTs gebracht. Er schreibt Den Rest des Beitrags lesen »


Glückskinder von Hermann Scherer

14. Dezember 2016

glu%cc%88ckskinderDiese Tage habe ich das Buch „Glückskinder“ von Hermann Scherer aufgeschlagen (siehe weiter unten den Link zum Schmökern). Zwei Frankfurter Freundinnen, Coachkolleginnen, haben es mir zum vorletzten Geburtstag geschenkt. Der Untertitel heißt: „Warum manche lebenslang Chancen suchen – und andere sie täglich nutzen„.

Mit all diesen „Glücksbüchern“ stehe ich ja eigentlich auf Kriegsfuß. Was sie uns alles versprechen … aber manchmal spicke ich rein. Dieser Tage war ich am Aufräumen der Bücherregale und am Ausmisten. Im Glückskinder-Buch habe ich eine x-beliebige Seite aufgeschlagen und ließ mich überraschen.

Aufgepasst.

Auf Seite 94 steht, ich zitiere wörtlich:

Was ist also der richtige Weg?

Die erste Antwort ist: Es ist völlig egal. Du musst ihn nur zu Ende gehen.

Die zweite Antwort lautet: Geh, wohin dein Herz dich trägt.

Und die dritte Antwort: Entscheide dich!“

Diese wenigen Sätze sind zwar aus dem Zusammenhang gerissen, aber ich mag sie! Deshalb einfach nur dieser kleine Textauszug. Vielleicht inspiriert es Dich wie mich.

Ich wünsche Dir, dass Du die kommenden Tage bis Weihnachten mit Schwung und Energie meisterst. Du weißt ja: Es geht auch nach Weihnachten weiter.

Bis dahin werden wir gekocht und gefeiert haben. Wir werden Geschenke ausgepackt haben und sind selbst beschenkt worden sein. Wir werden einen Spaziergang gemacht haben und Tee getrunken … es wird ruhig und auch lärmig gewesen sein. Mitten im Leben.

In diesem Sinne.

So wie Du es entscheidest in den nächsten Tagen – bleib gelassen.

Hier entlang zum Schmökern im Buch.


Regina Schlagers Buch: Mutig mit dem Herzen führen

9. Dezember 2016

imagehandler-ashxRegina Schlager hat Gespräche mit Frauen geführt, die ihre Berufung gestalten.

Ich habe eben mit Regina bildschirm-telefoniert. Wir haben uns über das Neueste vom Neuesten in Zürich ausgetauscht und wie wir gerade unsere Berufung leben.

Hier entlang zur Seite des Verlages, der das Buch vorstellt und eine Leseprobe anbietet.

Ich habe das Buch bisher quer geblättert. Die Frauen werden mit ihren Websites vorgestellt. Man kann somit Kontakt knüpfen oder sich die Homepage genauer ansehen, oder auch einen Workshopraum einer Kollegin finden, den sie weiter vermietet.

Beispielsweise in Bern oder Zürich: www.machtbewusstsein.ch


Buchtipp: Was hat das mit mir zu tun?

28. November 2016

512wlpr6yrl-_sx303_bo1204203200_Mir wurde dieses Buch empfohlen zu lesen als sogenanntes Nachkriegskind (die 50er Jahrgänge).

Hier schreibt Sacha Batthyany, ein Kriegsenkel, über seine ungeheuerliche Familiengeschichte. Es ist sehr beeindruckend auf welche Pfade und Begegnungen der Autor stösst, welchen Fragen er sich stellt.

2 x die Woche liegt er beim Psychoanalytiker in Zürich auf der Couch.

Sehr lesenswert! Alle, die sich mit ihrer Familiengeschichte auseinandersetzen wollen, nach Antworten suchen und überhaupt überlegen wollen: Was hat das alles mit mir zu tun? Was wenn es anders gewesen wäre?

HIer kann man reinlesen und dann beim Lieblingsbuchhändler bestellen.


Angela Weinberger. Das Lebenstempo unter der Lupe

24. November 2016

angela-weinberger_headshot1. Stell Dich doch bitte meinen LeserInnen vor. Du bist selbständig. Was machst Du beruflich?

Ich arbeite mit Menschen, die globale Karrieren haben oder ihre Partner ins Ausland begleiten. Ich helfe Managern, Fachexperten und Wissenschaftlern dabei, im Beruf neue Perspektiven zu finden. Ich arbeite auch mit internationalen Teams und Global Mobility-Verantwortlichen bei der Optimierung von internationalen Entsendungen. Dazu schreibe ich regelmässig auf Blogs, in Fachzeitschriften und in Arbeitsbüchern.

2. Wie schnell empfindest Du Dein berufliches Lebenstempo auf einer Skala von 0 bis 10? Bist Du zufrieden damit? Erzähl uns mehr dazu.

Bin sicher momentan bei 8. Im Vergleich zu früher fühle ich mich weniger gehetzt, dafür produktiver.

3. Mit welchem Tier magst Du Dein Lebenstempo vergleichen? Welche Qualität/Stärke schätzt Du an diesem Wesen und ist für Dein berufliches Tun wesentlich? (Geduld, Ausdauer, Kraft … ?)

Mein Lieblingstier ist der Delphin. Ich schätze Den Rest des Beitrags lesen »


Sachte den Druck rausnehmen, den man sich selbst macht.

23. November 2016

img_4604Wir stecken genau mitten drin. Zwischen den letzten grauen Novembertagen und der nahenden glitzernden Adventszeit. Meine Freundin Annegret Zander hätte es in ihrem aktuellen Blogbeitrag nicht besser formulieren können. „Zwischen Ewigkeit und Advent“ heißt der erste Teil der Überschrift ihres sehr lesenswerten Artikels im Blog für die zweite Lebenshälfte.

Ich glaube, so wie in vielen Geschäften der Umsatz in den kommenden Adventswochen hochschnellt so steigt auch der innere Druck, den man sich macht. In den Läden strahlt die perfekte Dekoration, wir lesen über die pfiffigsten Plätzchen und die perfekten Weihnachtsgeschenke.

Sie erinnern sich: In meinem Buch „Finde Dein Lebenstempo“ habe ich den Antreiber „Sei perfekt“ vorgestellt. Unbewusst glaubt man, man sei erst okay, wenn man die Dinge perfekt macht. Man setzt sich unbewusst unter Druck und will die Dinge ganz besonders gut machen.

Wenn Sie zu denen gehören, die sich im Advent ordentlich unter Druck setzen, spüren Sie das vielleicht körperlich oder auch seelisch. Kopf-, Magen- oder Rückenschmerzen signalisieren: „Hallo, pass auf!“. Wissen Sie längst, gell? Und dennoch. Fakt ist ja, dass es viel zu tun gibt: Wir als Selbständige haben besonders viel zu tun. Deshalb: die kleinen Pausen während des Tages müssen sein!

Ich empfehle Ihnen das Buch: Der kleine Achtsamkeitscoach. Ich blättere täglich darin und finde immer wieder eine neue Anregung: Heute zum Beispiel auf Seite 70 „Die achtsame Gesichtsmassage“. Man streicht dafür mit den Fingerkuppen das ganze Gesicht von unten nach oben aus. Massiert den Punkt direkt unter der Nase etwas intensiver. Massiert den Punkt zwischen den Augen spiralförmig … wenn man dies tut, entspannt man beide Gehirnhälften und verbessert die Konzentrationsfähigkeit. Wenn Sie die Schläfen achtsam in kreisenden Bewegungen massieren, steigert das Ihre Wahrnehmungsfähigkeit. Mit den Fäusten massiert man sanft kreisend die Wangen und dann die Nasenflügel. Das entspannt die Muskulatur. Abschließend streicht man großflächig über das ganze Gesicht. Lächelnd

Sie wundern sich vielleicht, dass ich so ganz konkret eine ganz banale Übung wie diese hier vorstelle. Stimmt’s? Meine Erfahrung zeigt, dass wir die Dinge tun müssen, um runterzukommen. Wir müssen uns täglich neu üben, aus dem Druck, den wir uns selbst machen, auszusteigen.

Wenn Sie also in den nächsten Wochen unter Dampf stehen oder schon mitten drin stecken, hauen Sie die Stopptaste rein. Jetzt gleich. Einatmen. Ausatmen.

Abwarten.

Einatmen. Ausatmen … und sich den Gedanken erlauben: „Wenn ich es unperfekt machte, anders als bisher gedacht und geplant? Zu welchen Ideen lädt mich diese Frage ein?“ Nehmen Sie sich doch gleich mal einen Stift und einen Zettel zur Hand und schreiben sich gleich auf, was Sie anders machen möchten.

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen ruhigen Start in diesen Advent.