Zuerst haben wir (meine Coachkolleginnen Birgitta Moeller, Andrea Mohr und ich) geklüngelt mit Anni Hausladen. Im Oktober. Letzten Samstag haben wir gezwitschert mit Petra von Rhein, die hier in Frankfurt in ihrer Agentur Wunderware als Internetspezialistin arbeitet. Wir konnten sie als Referentin für unseren 2. Netzwerknachmittag gewinnen. Unter dem Motto “Wir bringen Sie ins Gespräch” waren 18 Teilnehmerinnen zu Gast und von unserer Referentin genauso begeistert wie wir. Petra von RHein macht das erfrischend und lebendig: Sie informiert mit Zahlen, bereitet einen Überblick über die Sozialen Medien, erklärt die Unterschiede zwischen Twitter und Facebook und hält Ausblick in die Zukunft. Und das mit einer Powerpoint-Präsentation, die professionelle Bilder zeigt, Geschichten erzählt und erfrischend einfach daher kommt.
Mir hat vor allem noch einmal das Nachdenken darüber gefallen, dass unsere Großeltern das Telefon kennenlernten und unsere Eltern den Fernseher. Die Kinder und Jugendlichen von heute wachsen mit dem World Wide Web auf und sind so genannte “Digital Natives”, wie unsere Referentin uns lehrte. Zu welcher Gruppe gehören Sie? Zu den Zögerlichen? Zu denen, die gucken und lesen und nur selten im Internet anzutreffen sind? Oder kommunizieren Sie schon fleißig auf den verschiedensten Kanälen. Das sind dann die “Digital Residents” oder “Digital Visitors”.
Ja, aber über was schreibe ich denn eigentlich, fragte eine Teilnehmerin? Petra von Rhein empfiehlt: Erstmal zuhören und gucken und lesen. Und dann vielleicht andere Unternehmen weiter empfehlen oder das, was man als interessant gelesen hat in die Pipeline schicken. Ich habe begonnen, auf interessante Artikel in der SonntagsFAZ hinzuweisen. Gerne informiere ich auch über gesunde Bio-Kost und verlinke zu informativen Seiten. Coaches haben vielleicht einen wöchentlichen Tipp? Für Rechtsanwältinnen scheint es da schwieriger zu werden.
Es geht also immer darum, mit welchem Ziel kommuniziere ich? Ich ermögliche mit dieser Art der Kommunikation im Internet meinen Klienten das Gespräch, komme mit ihnen in den Dialog. Ich gebe Tipps, mein Wissen oder Interessantes weiter … werde gelesen, wer mag kann darauf reagieren oder eben nicht. “Ich komme auf Augenhöhe mit dem Kunden ins Gespräch”. Es geht um Beziehungspflege. Das braucht seine Zeit und es kostet auch Energien.
Sehr interessant: Der Altersgruppenzuwachs. Die Menschen ab 50 aufwärts treffen sich zunehmend im Internet. Klicken Sie mal hier zur Quelle bei www.thomashutter.com
Lesen Sie ein Statement unserer Referentin: Es stellt sich nicht die Frage, ob man sich als Unternehmen oder Organisation im Social Web engagieren will, sondern wie man das tut. Auch online gilt: man kann nicht nicht kommunizieren – Abwesenheit wird wahrgenommen und im Zweifel vom Dach gezwitschert.
Die Zukunft könnte heißen, dass wir alle nur noch bei Facebook schreiben, informieren, mailen und chatten … Wir lassen uns überraschen.
Ich wünsche unseren Teilnehmerinnen viele gute Erfahrungen mit Twitter und Facebook. Und vielleicht treffen wir uns dort bei 140 Zeichen oder dem erhobenen Daumen “gefällt mir”. Wie denken Sie dazu? Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht? Zwitschern Sie mit uns.
Andrea Mohr im Blog: http://frauenstaerken.de/ Andrea Mohr bei Twitter
Petra von Rhein bei facebook: http://www.facebook.com/pages/wunderware/479639060401
Petra Schuseil bei facebook: http://www.facebook.com/profile.php?id=100001334283792
Foto-Quelle: Pixelio / monoxyle
