“Leg ein Ohr an den Erdboden,
dann ist das andere für den Himmel offen”. So beginnt ein schöner Text von Hanns Dieter Hüsch. Er geht davon aus, dass der liebe Gott ein hervorragender Akkordeonspieler ist. In seiner Freizeit versteht sich.
“Er hat ja im Himmel schon seit langem
Allerdings nach heftigen Tarifkonflikten
den 16 Stunden-Tag eingeführt.
Und in seiner Freizeit
Verzeihung, in seiner sinnvollen Freizeit,
Freizeit ist ja nur sinnvoll,
wenn sie sinnvoll ist,
setzt sich der alte Herr vor seinen Himmel
und spielt einige Musetten-Walzer.
Gegen 21.30 Uhr etwa sollen wir mal ganz still sein und hinhorchen …
“dann hört man’s,
nicht jeden Abend, um Gottes willen,
aber wenn, dann klingt’s nie laut oder derb,
sondern immer ganz hell und ganz leicht”.
Dies hat die evangelische Kirche Hong Kong an alle Fasten-Interessierte geschickt … und ich bin glücklich, dass ich auch mal Akkordeon gespielt habe … da setze ich mich doch mal gleich zu Gott dazu und spiele mit ihm ein Ständchen … Hören Sie es … in Hong Kong ist es übrigens gleich 21.30 Uhr … psssst.
Bildquelle: pixelio: Fotograf Reiner Sturm
Auf Anfrage rund um die Texte von Hanns Hüsch habe ich die Erlaubnis erhalten, diesen schönen Text hier vorzustellen zu dürfen.
Es ist hier jetzt schon ein bisschen später, und ich habe das heutige Ständchen verpasst. Aber morgen werde ich mitspielen, vielleicht vorher noch ein bisschen üben, und ein kleines jüdisches Liedchen für den lieben Gott spielen. Ich bin mir sicher, er freut sich über die Abwechslung – und wenn ich diese Töne so sehr mag, dann kann er sie nicht nicht mögen!
Allen viel Freude beim Erdeundhimmelhören und danke Ihnen für den schönen Artikel!
Ja, hallo Nimrouz! Ich freue mich schon aufs gemeinsame Spielen heut abend … das wird ein nettes Liedchen und dem lieben Gott wird´s gefallen …